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Vor zwei Jahren unternahmen die Künstlerinnen Maria und Natalia Petschatnikov eine Reise nach Westfjords in Island. Der Eindruck von Island, den die beiden bekamen, vergleichen sie mit einem Wunder. Dieses Wunderbare ist der Anstoß für die komplexe, raumgreifende Installation, die die Künstlerinnen speziell für die Galerie im Körnerpark entwickelten.

Balustrade im Neuköllner Körnerpark
Balustrade im Neuköllner Körnerpark © tanja dickert

Sie schufen eine Landschaft mit Bergen, Wasserfällen und Wegen, die sich durch Taktilität, Materialität und Unvollständigkeit auszeichnet. Der Ausstellungsraum verwandelt sich in ein Gesamtkunstwerk, in dem sich das Publikum bewegt.

Der Titel der Ausstellung stammt aus der isländischen Mythologie Huldufólk, in der unsichtbare Menschen als übernatürliche Wesen in der Natur leben. Nach dieser mythologischen Tradition gibt es parallel zur Bevölkerung des Landes ein weiteres Volk im unterirdischen Bereich, das trotz seiner „Unsichtbarkeit“ bis heute eine wichtige Rolle in Island spielt.

In „Hidden People“ ist Island eine Metapher für die Sehnsucht nach unberührter Natur und die Kraft des Staunens. Es ist ein faszinierender und rätselhafter Ort, der zum Experimentieren und Nachdenken einlädt.
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Galerie im Körnerpark
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