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Film

Book of Days ist ein Film über die Zeit. Ursprünglich zog er Parallelen zwischen dem Mittelalter, einer Zeit des Krieges, Seuchen und der Angst vor der Apokalypse, mit modernen Zeiten der ethnischen und religiösen Konflikte, der AIDS-Epidemie und der Furcht vor atomarer Auslöschung. Angesichts jüngerer Ereignisse zeigt sich der zyklische Charakter solcher Phänomene erneut.


Obwohl der Film keine Antworten liefert, widmet er sich doch der Weitsicht und der Vorstellungskraft sowie einer poetischen Anrufung dessen, was uns verbindet. Book of Days wurde ursprünglich im US-amerikanischen Fernsehsender PBS ausgestrahlt, beim New York Film Festival gezeigt und wurde für die Whitney Biennale ausgewählt. Meredith Monk erhält 2026 den Großen Kunstpreis Berlin.

Mit dem Filmscreening von Book of Days wird das weniger bekannte besondere filmische Werk von Meredith Monk präsentiert. Der Film verweist auf den zyklischen Charakter von Krisen in einem charakteristischen Zusammenspiel von Bewegung, Musik und schwarz-weiß-Bildsprache.

Book of Days
Film, 1988, 85 min, schwarz-weiß

  • Konzept, Regie: Meredith Monk
  • Kamera: Jerry Pantzer
  • Künstlerische Leitung, Kostümdesign: Yoshio Yabara
  • Musik: Meredith Monk
  • Produktion: Catherine Tatge und Dominique Lasseur

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Zusätzliche Informationen
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März 2026
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