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Leo
de Munk ist ein bildender Künstler, der strukturell gestaltet, Formen in der
zweiten oder dritten Dimension zusammenfließen lässt und dabei zu reichen,
kraftvoll komponierten Gestaltungen kommt. In unterschiedlichen Materialien entstehen
verdichtete Kompositionen, die den vorgegebenen Raum komplett füllen.
Gleichwohl bleibt eine gliedernde Struktur durch gezielt eingesetzte
Transparenz, Staffelungen und eine kraftvolle Farbigkeit gewahrt. 


In seiner seit einigen Jahren kontinuierlich fortgeführten Werkgruppe der aus Plastikteilen zusammengefügten Skulpturen und Reliefs feiert der Künstler die farbliche Qualität der glänzenden bis opaken Oberflächen von handelsüblichen Alltagsgegenständen.

Unter Einwirkung von Hitze führt er Verformungen und damit verbundenen Verfremdungen der Kunststoffobjekte durch, die sich so vom früheren (immer erkennbar bleibenden) Nutzzweck zu einer visuellen Neudefinition als durchaus klassisch zu lesender Skulptur emanzipieren.
Häufig haben die Stelen menschliches Maß.

Die erst in jüngster Zeit öffentlich gemachten Papierarbeiten de Munks entstehen als Kaltnadelradierung, Aquarell, Tuschzeichnungen oder als Acrylmalerei. Die räumliche Illusion, das visuelle davor und dahinter abstrakter (Farb)strukturen oder die Andeutung dreidimensionaler Körper im Raum verbindet sie mit der Werkgruppe der Reliefs und skulpturalen Arbeiten.

Den Werken ist gemein, dass sie dem Künstler scheinbar leicht von der Hand gehen und den Entstehungsprozess und die verwendeten Bestandteile bzw. Werkzeuge nicht verleugnen. Auch bei den malerischen Arbeiten ist der Einsatz von Spachteln oder Rakeln geradezu physisch nachzuvollziehen.  

Dr. Martin Steffens, 2024
Zusätzliche Informationen
Öffnungszeiten:

Mo – Fr 10 – 18 Uhr, So 14 – 18 Uhr