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Immer wieder fühlten sich Komponisten durch Bach herausgefordert. Und auch wenn sie ihren eigenen Stil fanden: Die Beschäftigung mit Bach macht sich bemerkbar, ob in der E-Musik oder im Jazz.

lautten compagney BERLIN: Bo Wiget
lautten compagney BERLIN: Bo Wiget © Anne-Sophie Malmberg

Chick Corea schätze Johann Sebastian Bach als Genie und einen der größten Komponisten aller Zeiten. "...ich habe mich genug mit seinem Werk beschäftigt, um zu sehen, was für ein Magier er war. Er war einer der Musiker und Komponisten, die ihr ganzes Leben damit verbracht haben.

... die Art und Weise, wie er andere Musiker studierte, funktionierte, weil es keine Aufnahmen und keine Kopiergeräte gab...

... Nachts nahm er Kerzen und verbrachte die Nacht damit, die Partituren zu kopieren, um sie zu studieren und zu lernen. ...ein Typ, der einfach nur schrieb. Er hat nicht gegrübelt. Er kann nicht über etwas nachgedacht haben oder sich hingesetzt haben, um herauszufinden, was er als Nächstes schreiben sollte. Es strömte einfach aus ihm heraus. Wenn ich ein bisschen über ihn lese, denke ich, dass er auch ein großer Improvisator gewesen sein muss."

Vor hundert Jahren wurde der argentinische Tangokönig Astor Piazzolla geboren. Er, der sich als einfacher "Tanguero" verstand, entdeckte schon als Kind die Liebe zu Johann Sebastian Bach und spielte dessen Werke auf dem Bandoneon. Als die große französische Kompositionslehrerin Nadja Boulanger ihn später ermunterte, seine musikalische Herkunft nicht zu verleugnen, unterzog Piazzolla den Tango kurzerhand einer „ästhetischen Operation“, wie er es einmal nannte. Er reicherte ihn mit anspruchsvollen Kompositionstechniken an und holte ihn in Form des Tango nuevo aus den argentinischen Kaschemmen in die Konzertsäle der Welt.

Mit Birgit Schnurpfeil- Violine, Bo Wiget- Violoncello, Ivo Nitschke- Perkussion

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Globe Berlin