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Am Sonntag, 28. August, lädt der Musikverein Neuruppin um 17 Uhr zum Klassik-Open-Air mit dem Brandenburgischen Staatsorchester ein. Takao Ukigaya dirigiert das Orchester auf der großen Wiese des Niemöllerplatzes zwischen Klosterkirche und Ruppiner See.

Veranstaltungen in Berlin: Klassik-Open-Air am Ruppiner See
© Eckhard Handke


Auf dem Programm stehen herrliche Ouvertüren von Giacchino Rossini und Wolfgang Amadeus Mozart, Sommermusiken aus Sinfonien von Ludwig van Beethoven, Antonin Dvořák und Felix Mendelssohn Bartholdy, Edvard Griegs „Morgenstimmung“ aus der Peer Gynt-Suite Nr. 1, sein Notturno aus dem „Sommernachtstraum“ und von Saverio Mercadante das Flötenkonzert Nr. 2 e-Moll mit der Solistin Junko Ukigaya. 


Edvard Griegs „Morgenstimmung“ beschreibt einen Sonnenaufgang an der afrikanischen Küste aus dem Gedicht „Peer Gynt“ von Hendrik Ibsen. Als das Gedicht 1874 als Drama für die Bühne arrangiert wurde, hat Edvard Grieg zwei Suiten dafür komponiert. Aus seiner zweiten Suite spielt das Staatsorchester „Ingrids Klage“. 


Die Ouvertüre aus Rossinis einaktiger Oper „Il Signor Bruschino“ löste bei ihrer Uraufführung einen Skandal aus. Rossini hatte die zweiten Violinen angewiesen, mit ihren Bögen gegen die Zinndeckel der Kerzenhalter ihrer Notenpulte zu klopfen. Den rhythmischen Klangeffekt hat er mehrmals in seiner Ouvertüre eingesetzt. 


Vor der Pause erklingt das berühmteste Flötenkonzert von Saverio Mercadante. Er gehört neben Bellini und Donizetti zu den bedeutendsten italienischen Opernkomponisten in der Zeit zwischen Rossini und Verdi, komponierte aber auch viele Instrumentalwerke. Solistin ist die japanische Flötistin Junko Ukigaya. 


Mit der wirbelnden Ouvertüre aus „Die Hochzeit des Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart geht es turbulent und in jagendem Tempo weiter. Danach führt Ludwig van Beethoven mit der „Szene am Bach“ aus seiner 6. Sinfonie in ein sonnig-verträumtes Tal mit murmelndem Bächlein und idyllischem Vogelgezwitscher. Antonin Dvořák hält mit seinem Scherzo aus der 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ einen lebendigen Mix aus tschechischer Zigeunermusik und indianischen Freudentänzen bereit. 


Von Felix Mendelssohn Bartholdy spielt das Brandenburgische Staatsorchester das seelig-verträumte „Notturno“ aus dem „Sommernachtstraum“ und den „Saltarello“ - einen lebhaften italienischen Tanz, den er in seiner 4. Sinfonie A-Dur verarbeitet hat. In großartigen Crescendo-Steigerungen werden sämtliche Nuancen von zarter Anmut bis zu wilden Ausbrüchen durchlebt.

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Klosterkirche Neuruppin