Eine Buchvorstellung mit Gespräch in der Urania Berlin erinnert an eine große Berliner Künstlerin.
Am 22. April 2026 jährt sich der Todestag von Jeanne Mammen (1890–1976) zum 50. Mal. Die bedeutende Berliner Malerin und Grafikerin schuf über 2.500 Zeichnungen, Aquarelle und Gouachen, die das pulsierende Leben der 1920er Jahre einfingen.
Aus Paris 1914 vertrieben, wurde Mammen im Berlin der 1920er Jahre mit ihrem kritischen Blick auf die dekadente Großstadtgesellschaft zur gefragten Illustratorin für Magazine. Zeitlebens verweigerte sie sich jeglicher Vereinnahmung. Die NS-Zeit überlebte sie zurückgezogen und verarmt in ihrem legendären Atelier am Kurfürstendamm, wo sie bis zu ihrem Tod im Verborgenen malte, zeichnete und modellierte. Noch heute ist das Künstleratelier nahezu original erhalten und kann besucht werden.
Martina Weinland, langjährige Beauftragte der Jeanne Mammen-Stiftung am Stadtmuseum Berlin, hat basierend auf jahrelangen Archiv-Recherchen und Mammens bislang unerschlossenem Briefwechsel das Leben der Künstlerin nachgezeichnet.
Im Gespräch mit Jeanne Mammens Großnichte Cathrin Bunkelmann und Moderator Jochen Müller stellt sie die Biografie „Bis bald, meine Freunde!“ vor und führt in den Kosmos der Jeanne Mammen ein.
Eine Kooperation des Urania Berlin e. V. mit der Jeanne-Mammen-Stiftung am Stadtmuseum Berlin.
Zusätzliche Informationen
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April 2026
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