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Regeneratives Design

Die experimentelle Designausstellung „Imagine: Coral Reef. Regeneratives Design“ sucht nach einer neuen Orientierung für Design in einer von zahlreichen Krisen geprägten Welt. Als Metapher dienen die komplexen Ökosysteme der Korallen, in denen eine faszinierende Artenvielfalt herrscht. Diese „Regenwälder der Meere“ werden durch den vom Menschen verursachten Klimawandel zunehmend belastet, so dass sie in naher Zukunft zu verschwinden drohen.


„Imagine: Coral Reef. Regeneratives Design“ versucht, die Logik der Natur auf Designprozesse zu übertragen und damit Leitlinien für regeneratives Design zu etablieren.

Ziel dieses Ausstellungsprojekts ist es, Möglichkeitsräume aufzuzeigen, die uns von einer extraktiven, degenerativen hin zu einer Kultur führen, in der wir uns als Teil der Natur sehen und ihre kreativen Prinzipien teilen.

Die Ausstellung schafft einen immersiven Raum, in dem Makrokorallen, basierend auf dem Open Design des Projekts “Crochet Coral Reef” von Christine und Margaret Wertheim (Institute for Figuring), auf die Korallenbleiche verweisen, die das Absterben der Korallen signalisiert. Das Korallenriff ist mit einer Auswahl von Objekten bevölkert, die Kernthemen regenerativer Gestaltungsprinzipien auf der Grundlage von Andreas Webers Text "Enlivenment" repräsentieren.

Die Exponate dienen als Impulsgeber, um über die mögliche Rolle von Design bei der Gestaltung regenerativer Zukünfte nachzudenken.


Wanderausstellung mit Workshops

Die Wanderausstellung wird von Workshops an lokalen Universitäten begleitet. Die Arbeiten der Studierenden werden neben bereits exisitierenden Produkten in der Ausstellung präsentiert. In Anlehnung an die dynamischen Zyklen der Natur ist die Ausstellung als „lernende Wanderausstellung“ konzipiert, die von lokalen Kontexten und Bedingungen beeinflusst wird und sich diesen anpasst.

„Imagine: Coral Reef. Regeneratives Design“ ist ein Teilprojekt von „More than Human. Design nach dem Anthropozän“.

Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen EOOS und dem Institute of Design Research Vienna. Das Bueronardin ist verantwortlich für die grafische Gestaltung.

Die Ausstellung wird finanziert durch Mittel des Österreichischen Bundesministeriums für eruopäische und internationale Angelegenheiten und dem Kulturforum Berlin. Unterstützt durch das österreichische Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Eine Sonderausstellung des Kunstgewerbemuseums – Staatliche Museen zu Berlin

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