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Jazz im geteilten Berlin, 1950-1970

Internationale Perspektiven des komponierten Jazz aus der DDR: HANNES ZERBE QUINTETT.

  • Hannes Zerbe – piano
  • Silke Eberhard – sax
  • Gebhard Ullmann – clarinet
  • Horst Nonnenmacher – bass
  • Christian Marien – drums

Mit Hannes Zerbe steht einer der bedeutendsten Komponisten und Pianisten des DDR-Jazz im Mittelpunkt des dritten Abends der Reihe „Hot and Free? Jazz im geteilten Berlin, 1950–1970“.

Bereits seit den 1960er Jahren prägte Zerbe die Entwicklung des modernen Jazz in der DDR. Während sich viele Jazzmusiker dem Free Jazz zuwandten, entwickelte Zerbe eine ganz eigene musikalische Sprache, in der Komposition, Improvisation und zeitgenössische Musik miteinander verschmolzen. Seine Werke verbinden Jazz mit Einflüssen aus Klassik, Literatur und Neuer Musik und machten ihn zu einem der wichtigsten Vertreter des komponierten Jazz in Deutschland.

Mit dem Hannes Zerbe Quintett präsentiert der Pianist ausgewählte Kompositionen, die den außergewöhnlichen Klangkosmos seiner eigenen Werke und die einiger Zeitgenossen illustrieren.

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