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Ausgewählte Werke von Schüler*innen des Thomas-Mann-Gymnasiums Berlin, in einer Kunstinstallation von Manuel Ahnemüller

50.000 Exponate auf 20.000 m2! Die Schülerinnen und Schüler des Thomas-Mann-Gymnasiums Berlin haben sie alle unter die Lupe genommen. Was haben sie entdeckt? Welches ist interessant für wen? Ist das alles Geschmacksache? Und wie können wir künstlerisch mit den Objekten arbeiten?

Die Schüler*innen des Thomas-Mann-Gymnasiums erkunden im Rahmen von Humboldting die Sammlungen
Die Schüler*innen des Thomas-Mann-Gymnasiums erkunden im Rahmen von Humboldting die Sammlungen © Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss/ Foto: Manuel Ahnemüller

Die Schüler*innen haben sich mit Hilfe von Vermittler*innen, angeleitet durch den Berliner Künstler Manuel Ahnemüller und nicht zuletzt durch persönliche Recherchen, auf künstlerischer und persönlicher Ebene mit ausgewählten Exponaten näher beschäftigt.

Getupft, gesprayt, gestrichelt – auf unterschiedlichste Weise entstanden Werke, die zum Abschluss der künstlerischen Forschung der Schüler*innen gemeinsam mit Manuel Ahnemüller in eine große installative Ausstellung für das Foyer des Humboldt Forums arrangiert werden.

Erkennen Sie das ein oder andere Objekt aus den Ausstellungen wieder? Was sagen Sie, welches Kunstwerk trifft Ihren Geschmack?

Manuel Ahnemüller
Er entwirft in seinen künstlerischen Werken sowohl raumgreifende Installationen und Bühneninszenierungen, er arbeitet aber auch im kleineren Maßstab mit Artefakten und Objekten. In seinen gestalterischen Prozessen setzt er sich vorrangig mit den Themen des im-/ materiellen Kulturerbe und der Identität auseinander. Er studierte Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste Berlin, wo man ihm 2019 für sein partizipative Installation Memoria die künstlerische Auszeichnung zum Meisterschüler verlieh. Während seinen Auslandsaufenthalten, unter anderem in Australien (2010/11), Los Angeles (USA, 2015/16) und Toronto (Kanada, 2017/18) eignete er sich interkulturelle Kompetenzen an, die heute ein wichtiger Bestandteil in seiner Diversitäts- und Antidiskriminierungsarbeit und der Praxis als Kunst- und Kulturvermittler darstellt. Seit 2022 untersucht er in seiner medientheoretischen Promotion die Gestaltung und Wirkung von Gebrauchsgrafiken auf Plastiktüten.

- Kostenfrei
- Keine Sprachkenntnisse erforderlich
- Rollstuhlgerecht
- Ort: Foyer
- Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do, Fr, Sa, So: 10:30 – 18:30 Uhr; Di: geschlossen
- Gehört zu: Humboldting!

Zusätzliche Informationen