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Der dritte FLINTA* KULTUR SALON BERLIN rückt Unterstützungsstrukturen in Form von selbstgewählten Familien, Gemeinschaften und Netzwerken in den Mittelpunkt der Gesellschaft und präsentiert kollektive soziale und künstlerische Kraft durch Gesang, Essays und Lyrik, wobei ein Großteil davon gemeinsam mit dem Publikum entwickelt wird.

Welche Formen feministischer Verbundenheit entstehen, wenn Künstler:innen und Publikum gemeinsam etwas schaffen? Wie können künstlerische Ausdrucksformen wie Spoken Word und Musik dazu beitragen, psychische Erkrankungen zu entstigmatisieren, medizinische Vernachlässigung anzusprechen und Heilung als gemeinschaftliches Erlebnis greifbar zu machen?

Mit Roxana Safarabadi, Sue Koppel, Edith Steyer, und Jasmin Namondo. Moderiert von Tracey Gudwin.

Sprachen: Deutsch und Englisch

Eintritt: frei

FLINTA* KULTUR SALON ist ein Projekt von FLINTA* Literatur, Berlins Plattform für Künstlerinnen mit Migrations- und Exilhintergrund, in Zusammenarbeit mit Lettrétage, gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Kontakt: kontakt@flintaliteratur.de

Sue Koppel ist eine deutsch-ecuadorianische Schauspielerin und Künstlerin, die an der Schnittstelle zwischen Performance und Pädagogik arbeitet. Sie begann ihre Zusammenarbeit mit Schulen und Gemeinden in Ecuador und spezialisierte sich später auf Körpermime. Seit ihrem Umzug nach Deutschland im Jahr 2017 hat sie eine Ausbildung zur Theaterpädagogin absolviert und unterrichtete Spanisch durch Theater an der Volkshochschule, ästhetische Erziehung in Kindergärten sowie physisches Theater mit Improvisationsgruppen in Köln. Sie hat in Frankreich, der Tschechischen Republik und Deutschland Vorträge gehalten und unterrichtet. In Berlin regte die Free-Jazz-Szene ihre Forschung zur Improvisation in der Körpermime und zur Dramaturgie an. Derzeit unterrichtet sie am Exploratorium Berlin.

Edith Steyer ist eine frei improvisierende, experimentelle Klarinetten- und Saxophonistin und Komponistin, deren Wurzeln im Jazz und in der klassischen Musik liegen. Als ehemalige Studentin der Sozialanthropologie interessiert sie sich zudem für ethnische Musik. Sie widmet sich der Erforschung ihrer Instrumente und bereitet diese mit Musikwerkzeugen und Elementen aus dem Alltag vor. Außerdem experimentiert sie und kombiniert die präparierten Instrumente mit elektronischen Geräten und Feedback. Neben der Arbeit an einem Solo-Konzept liegt ihr Hauptinteresse darin, gemeinsam mit anderen Künstlern intelligent verwobene Interaktionsnetze und geräuschreiche Klanglandschaften zu schaffen.

Jasmin Namondo arbeitet an der Schnittstelle von Sprache, Kunst und kollektivem Handeln. Sie ist Dichterin, Künstlerin, Kuratorin und Community-Organisatorin.

Roxana Safarabadi schreibt Prosa und Lyrik. Sie studierte Schauspiel in Hamburg und arbeitet seitdem als Freiberuflerin für Theater, Film und Fernsehen – unter anderem am Nationaltheater Weimar, am Thalia Theater Hamburg, am Theater Bonn und bei Kampnagel. Neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit ist sie Mitbegründerin von REMISE – einem interdisziplinären Labor für Kunst und Forschung in Hamburg – und gehörte zur Redaktion von DRAMA – Magazin für szenische Literatur. Sie lebt in Berlin.

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