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Die Galerie max goelitz eröffnet ihre Berliner Ausstellungsräume mit einer Einzelausstellung des Künstlers Haroon Mirza. Die Galerie vermittelt etablierte wie aufstrebende künstlerische Positionen der Konzeptkunst und Post-Minimal-Art. Sie setzt Schwerpunkte an der Schnittstelle von Kunst und neusten Technologien.

Installation view | For a Dyson Sphere (2022), Lisson Gallery, New York City
Installation view | For a Dyson Sphere (2022), Lisson Gallery, New York City Installation view | For a Dyson Sphere (2022), Lisson Gallery, New York City

Für die Premierenausstellung energy/power entwickelte der britisch-pakistanische Künstler Haroon Mirza (*1977 in London, UK) eine multisensorische Präsentation, die Bezüge zwischen Technologie, Natur, Mensch und Universum mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen aufzeigt.

Im Zentrum der Präsentation steht die Raum einnehmende Skulptur Dyson Sphere (2021/2022), in deren Kern die intensive Strahlung von Halogenlampen durch sie oktogonal umschließende Solarpanele aufgenommen wird. Ergänzend dazu sind Mirzas Werkserien Light Works und Solar Powered LED Circuit Compositions in der Ausstellung präsentiert.

In der deutschen Übersetzung kann „Power“ sowohl für Strom, Kraft oder Macht stehen, wodurch sich vor dem Hintergrund aktueller Umwelt- und Energiekrisen in Mirzas Werken auch
Verbindungen zu politischen Fragestellungen ergeben. Dabei bezieht sich der Künstler formal auf Strategien der Minimal Art und lässt zeitgenössische Technologien mit politischen Thematiken verschmelzen. 


In seinen multisensorischen Installationen erprobt er das Zusammenspiel und die Dissonanz zwischen Klang, Licht und elektrischem Strom und fordert die Betrachter/innen auf, eine Unterscheidung der Wahrnehmung zwischen Lärm, Geräusch, Ton und Musik aufzugeben und das Verhältnis zwischen den einzelnen Komponenten und dem umgebenen Raum auf neue Weise zu erfahren.

Im Vordergrund steht für Haroon Mirza das Medium Elektrizität, womit sich in seinen autonomen Werken Licht, Sound und photovoltaische Panels zu komplexen Schaltkreissystemen für ein dynamisches, audiovisuelles Erlebnis zusammenschließen. Dabei greift Mirza auf vielfältige wissenschaftliche, musikalische, kunsthistorische sowie spirituelle Einflüsse zurück und bezieht sich formal auf Strategien der Minimal Art.

Die Eröffnungsausstellung mit Haroon Mirza als international präsentierter und multimedial arbeitender Künstler zeigt wichtige Aspekte der zukünftigen Programmatik des Berliner Standortes auf. Sowohl durch die inhaltlich verhandelten Themen als auch durch ihre installative Gesamtkomposition.

Die Ausstellung findet in Kollaboration mit Lisson Gallery, London, New York, Shanghai statt.



Über Haroon Mirza

2011 wurde der Künstler mit dem Silbernen Löwen auf der 54. Biennale von Venedig ausgezeichnet. Weitere Auszeichnung erhielt er mit dem Zürich Art Prize (2013), Nam June Paik Center Prize (2014), Calder Art Prize (2015) und dem COLLIDE International Award (2017). Ausgewählte Einzelausstellungen des Künstlers wurden im New Museum, New York (2012), dem Museum Tinguely, Basel (2015) und im Australian Centre for Contemporary Art, Melbourne (2019) gezeigt. Das Werk The National Apavilion of Then and Now (2011) ist seit 2021 Teil der Sammlung des Museum of Modern Art, New York, weitere Werke des Künstlers sind u.a. in den Sammlungen des Guggenheim Abu Dhabi und der Tate London.



Über die Galerie max goelitz

Die Galerie max goelitz wurde im März 2020 in München gegründet und präsentiert ein internationales zeitgenössisches Programm. Die Galerie vertritt etablierte und aufstrebende künstlerische Positionen der Konzeptkunst und Post-Minimal-Art und setzt Schwerpunkte an der Schnittstelle von Kunst und neusten Technologien. Das dynamische und zukunftsorientierte Galerienmodell zeichnet sich durch die Kombination von digitaler Innovation und traditioneller kunsthistorischer Expertise aus. Im Zentrum steht eine kontinuierliche, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Künstler:innen und die langfristige Unterstützung von künstlerischen Freiräumen. max goelitz verfolgt einen kollaborativen Ansatz und arbeitet in einem globalen Netzwerk von Partnergalerien, zu denen OMR, Mexico City, François Ghebaly, Los Angeles und Häusler Contemporary, Zürich u.a. zählen.

Die Berliner Galerie fand ihre neuen Räume in einem 1914 erbauten, heute unter Denkmalschutz stehenden, Geschäftshaus in der Rudi-Dutschke-Straße 26 in Kreuzberg.
Zusätzliche Informationen
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