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Efraim Habermann verstarb unerwartet am 19.12.2023. Vorher begann er bereits mit der Galerie Carlos Hulsch diese Ausstellung zu planen, die nun zu seinem Andenken gezeigt wird.


Habermann wurde 1933 in Berlin geboren, ist als Sechsjähriger mit seinen Eltern nach Palästina, damals unter britischer Verwaltung, zu Verwandten ausgewandert. Erst 1957, ist er mit seiner Familie aus medizinischen Gründen zurückgekehrt. Sein Vater war schwer erkrankt, doch erlag leider seiner Erkrankung. Der Umzug nach Berlin war eigentlich nur vorübergehend geplant, aber Habermann blieb. Als technischer Zeichner fand er eine Anstellung beim Senat Bau-Wohnen. Ab Mitte der 1960er-Jahre begann er als freiberuflicher Fotograf und hatte erste Veröffentlichungen im Tagesspiegel von Berlin.

"Nicht das dokumentarische Abbild, sondern die Komposition im Zusammenspiel von Landschaft, Stadt und Mensch inspiriert mich", erläutert Efraim Habermann „So entstanden Fotografien von großer formaler Strenge, Zurückhaltung und Stille.“ In seinen Arbeiten gibt es keinen Zufall: Alles ist arrangiert, zusammengehalten von einer durchdachten und geplanten Komposition. Eine Auswahl aus seinen Arbeiten wird in dieser Ausstellung gezeigt.

Diese Ausstellung sollte nach Planung Habermanns und der Galerie am 02. November 2023 eröffnet werden. Wegen der Situation in Nahost hat Efraim Habermann um Verschiebung ins Jahr 2024 gebeten und so wurde der neue Termin auf den 02.Mai 2024 gelegt in der Hoffnung, dass der Nahostkonflikt bis dahin gelöst sein würde.

Zusätzliche Informationen
Vernissage: 02.05.2024  19 -21 Uhr
Mo-So 10-22 Uhr