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Deutsche Romantik und italienischer Charme – und dazu ein Komödienstoff des großen Shakespeare: all das hat Otto Nicolai zu seiner »komisch-phantastischen« Oper inspiriert. Wie die »Lustigen Weiber von Windsor« den selbstgefälligen Ritter Sir John Falstaff, der seine besten Tage schon merklich hinter sich hat, buchstäblich an der Nase herumführen, ist ein Kabinettstück musikalischer Charakterisierungskunst.

Monika Rittershaus
Monika Rittershaus © Monika Rittershaus

Im März 1849 an der Hofoper Unter den Linden erstmals auf die Bühne gebracht, avancierte das Werk des Berliner Hofkapellmeisters Nicolai rasch zu einem Favoritstück des Repertoires. Mozarts Geist und Mendelssohns Esprit sind ebenso spürbar wie der Belcanto südlicher Prägung, Energie, Spielwitz und theatralische Komik. Textlich wie musikalisch gewinnen die Figuren individuelles Profil, während die buffoneske, mitunter hakenschlagende Handlung ein Übriges hinzutut, einschließlich der unterschiedlichen atmosphärischen Tönung der einzelnen Szenen mit ihren Tag- und Nachtseiten. Viele Jahre stand dieses lebenssprühende Werk, eine musikalische Komödie im besten Sinne, nicht mehr auf dem Spielplan der Staatsoper – jetzt kehrt die Oper mit ihrer inspirierten Musik an den Ort ihrer Uraufführung zurück.

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Zusätzliche Informationen
Einführungsmatinee am 29. September 2019
Termine
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Staatsoper Unter den Linden
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