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von Grit Diaz de Arce und Bibiana Malay

Anlässlich des 30. Jahrestages der deutschen Einheit haben sich Grit Diaz de Arce und Bibiana Malay künstlerisch mit ihrer Kindheit im „Osten“ auseinandergesetzt.


Geboren und aufgewachsen in der Hauptstadt der DDR, war das Einzige, was sie von ihren Mitmenschen unterschied, ihr fremdländisches Aussehen. Ihre afrikanischen Väter hatten in Ostberlin studiert, um in ihren Heimatländern den Sozialismus aufzubauen.

Im Einheitsgrau wurden sie als „Mulattin“ und „Zigeunerin“ wahrgenommen, obwohl sie sich selbst nicht fremd fühlten.

Entgegen der offiziellen Doktrin von der internationalen Solidarität und Völkerfreundschaft erzählen sie anhand von authentischen Zeugnissen, wie sie den unterschwelligen Rassismus als Kinder in der DDR erfahren haben. Es ist ein rebellischer und heiterer musikalischer Abend, der der Frage nachgeht, wie sie mit diesem Konflikt umgegangen sind. Haben sie rebelliert oder sich angepasst? Anhand von Tagebüchern, Stasi-Akten, Briefen und skurrilen Selbstbekenntnissen durchleuchten sie ihre Kindheit hinter dem antifaschistischen Schutzwall.
Zusätzliche Informationen
Von und Mit: Grit Diaz de Arce und Bibiana Malay
Termine
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