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C/O Digital Festival . New Values präsentiert an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die Ergebnisse des diesjährigen Programms vor Ort zum Ausprobieren und Mitdiskutieren. In Gesprächen mit Künstlerinnen und Mentor:innen, Workshops mit Teilnehmer:innen des Online-Programms sowie partizipativen Veranstaltungen und Podiumsgesprächen sollen die im Jahr 2022 aufgeworfenen Fragen vertieft werden.

C/O Berlin im Amerika Haus
C/O Berlin im Amerika Haus C/O Berlin, Foto David von Becker

C/O Digital ist eine digitale Plattform von C/O Berlin, die sich der Erforschung webbasierter Bildkulturen und deren künstlerischen Ausdrucksformen widmet. C/O Digital beleuchtet, interpretiert und zeigt Themen an der Schnittstelle zur Fotografie, jedoch aus der Perspektive digitaler Kulturen. Das Programm fördert Künstler:innen, die sich mit den drängenden Fragen der Digitalität auseinandersetzen und unterstützt diese künstlerischen Recherche- und Produktionsprozesse mit Veranstaltungen, Workshops und Diskussionsformaten. Das Programm von C/O Digital bietet Begegnungsräume für Kunstschaffende, Wissenschaftler:innen sowie das an digitalen Themen interessierte Publikum – on- und offline.

„Wir verstehen C/O Digital als wichtige Erweiterung von C/O Berlin. Die neuen Inhalte und Angebote sind jederzeit und überall abrufbar – losgelöst von unserem vielbesuchten Standort hier in Berlin- Charlottenburg. Mit dem Festival als Highlight des C/O Digital-Jahresprogramms verbinden wir die Stärken: Wir machen unsere neuen digitalen Inhalte physisch im Amerika Haus erlebbar und laden somit alle Besucher:innen auf eine neue Entdeckungsreise ein.“ Stephan Erfurt, CEO C/O Berlin Foundation

Im Jahr 2022 widmete sich C/O Digital mit dem Jahresthema  New Values der künstlerischen Auseinandersetzung und Neudefinition des Begriffs ‚Wert‘. Produktivität, Effizienz und wirtschaftlicher Erfolg  sind die Grundpfeiler digitaler Plattformen, in denen sich Menschen in einer sich verändernden digitalen Welt bewegen. Die Suche nach neuen Wertedefinitionen und auf gegenseitiger Fürsorge, Solidarität und Vertrauen gebauten Netzwerken abseits kapitalistischer und profitorientierter Leitlinien ist eine Herausforderung.

Die diesjährigen Künstlerinnen Ayoung Kim, Debbie Ding und Keiken des Incubator-Programms haben sich dieser Herausforderung im Austausch mit den Mentor:innen Geert Lovink, MetaObjects und The New Design Congress genähert und den Begriff ‚Wert‘ durch eigene Recherche und Produktion hinterfragt. Um aus dieser Recherche heraus Gesellschaftsformen des Miteinanders jenseits des wirtschaftlichen Markts zu imaginieren, wurde sich Methoden des virtuellen Gamings bedient: Welten erschaffen, Netzwerke aufbauen, neue Werteformen erproben. Deshalb nahm Gaming als Strategie des kritischen Denkens und Hinterfragens von bestehenden Systemen einen Schwerpunkt des Jahresprogramms 2022 ein.

Zusätzliche Informationen
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Datum
Amerika-Haus Berlin
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