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Vom Waisenhaus, Gefängnis und Besserungsanstalt zu Townhouse- und Atelierquartier am Wasser für Besserverdienende

Lichtenberg - die Avantgarde der Hauptstadt. Dörfliche Romantik, Großstadtflair, charmante Industriebauten, junge Familien und der Ur-Berliner ziehen an die Rummelsburger Bucht. Ein herzliches Willkommen auf diesem Streifzug durch den Bezirk.

Rummelsburg - vom Waisenhaus, Gefängnis zu Townhouse- und Atelierquartier am Wasser
Rummelsburg - vom Waisenhaus, Gefängnis zu Townhouse- und Atelierquartier am Wasser © art:berlin

Gegenüber der Halbinsel Stralau liegt die Rummelsburger Bucht. Am Ufer der Spree entstanden - vor den Toren Berlin s- Gärtnereien, Fischereien und eine Meierei. Letztere wurde vom Weinhändler Rummel in das Wirtshaus Rummelsburg umgewandelt.

In der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts wurden hier neben Industriebetrieben das Friedrich Waisenhaus, das städtische Arbeitshaus und das Gefängnis Rummelsburg errichtet. Über die unterschiedliche Nutzung/Konversion dieser Institutionen für Randgruppen der Gesellschaft im Kaiserreich, der Weimarer Republik und der DDR erfahren Sie auf dieser Tour. Die noch zahlreich vorhandenen Gebäude wurden nach 1989 modernisiert und stehen als Privatwohnungen, Büros und Ateliers am Ufer der Spree zur Verfügung. Das Gefängnis in dem kurzzeitig Honecker und Mittag inhaftiert waren, ist heute ein Appartmenthotel. Hinzugekommen sind zahlreiche Mehrfamilienhäuser und Townhouses.

Ein Teil des Ufers wurde nach dem bekannten DEFA-Film-Liebespaar „Paul und Paula“ benannt. Gegenüber dem Kraftwerk Klingenberg befand sich die städtische Flussbadeanstalt Lichtenberg, die in der kälteren Jahreszeit mit der Abwärme des Kraftwerks beheizt wurde.
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