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Computerspielemuseum in der Karl-Marx-Allee
Computerspielemuseum in der Karl-Marx-Allee © Hans-Martin Fleischer/CSM

Computerspielemuseum

Ein Museum nicht nur für Nerds und Geeks

Computerspiele-Geschichte von den ersten Konsolen bis hin zu modernen 3D-Welten vermittelt Ihnen das Computerspielemuseum im Berliner Stadtteil Friedrichshain.

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Erleben Sie im Computerspielemuseum aktuelle virtuelle Welten, die Spiele Ihrer Jugendtage wie auch die Ihrer Eltern und Großeltern. Mit funktionstüchtigen Klassikern, Raritäten und 3-D-Simulatoren reisen Sie interaktiv durch die Kulturgeschichte der Games. Die meisten können Sie selbst ausprobieren – auch seltene Originale und Meilensteine des Genres wie Oculus Rift. Tauchen Sie ein in die weltweit größte Sammlung aus 60 Jahren Computerspiele. Und verfolgen Sie deren beeindruckend schnelle und vielfältige Entwicklung, die nicht nur für Fans spannend ist.

Die Evolution der Computerspiele: digital von der Vergangenheit bis in die Zukunft

Mit einer Dauerausstellung von 1997 bis 2000 hält das Computerspielemuseum erstmals Einzug in die Berliner Kulturszene. Nach darauf folgenden langen Jahren einer puren Online-Präsenz folgt 2011 ein Neuanfang: So bezieht das Museum denkmalgeschützte Räume auf der Karl-Marx-Allee: Außen sozialistischer „Zuckerbäckerstil“, innen Klassiker von Atari, Nintendo, Sega und Co. Schwelgen Sie in Nostalgie und testen Sie, ob Sie immer noch ein Meister an den Konsolen sind.

In der Ausstellung können Sie mehr als 300 Exponate entdecken. Tausende mehr lagern im Archiv. Zu den Highlights gehören unter anderem der DDR-Spieleautomat Poly-Play, die PainStation, Pong in allen Varianten sowie der legendäre Nimrod. Dieses Gerät gilt als erster Spielecomputer und rechnet noch mit 480 Vakuumröhren. Angefangen in den 1950er-Jahren erkunden Sie die Games-Kultur auch jenseits der Konsolen: Spielen Sie in authentisch eingerichteten Zimmern Pong in den 70ern, Space Invaders in den 80ern und Super Mario in den 90ern. In einer Spielhalle im 80er-Jahre-Look zocken Sie zudem auf original Arcade Game-Automaten. Probieren Sie auch seltene Originale aus – und zwar jeden Montag ab 18.00 Uhr. Ein finaler Höhepunkt sind die aktuellen Virtual Reality-Welten. Entsprechende VR-Brillen gaukeln Ihnen täuschend echte 3D-Erlebnisse vor – ein lange gehegter Traum nicht nur vieler Gamer.

Highlights im Computerspielemuseum

  • DDR-Spieleautomat Poly-Play
  • der weltweit erste Spielecomputer Nimrod
  • Klassiker wie Asteroid und Space Invaders
  • Spielhalle mit original Arcades (Frogger)
  • verschiedene 3D-Simulatoren

Weitere Attraktionen in der Nähe

Nicht weit ist es vom Computerspielemuseum zum Kriminaltheater Berlin. Im Gebäude des einstigen Umspannwerks Ost verbringen Sie einen spannenden Abend auf der Suche nach dem Mörder. Echte Klassiker des Genres stehen auf dem Programm. Südlich des Computerspielemuseums, direkt an der Spree, befindet sich die East Side Gallery. Das längste erhaltene Teilstück der einstigen Berliner Mauer zieren 101 Wandbilder, darunter der berühmte Bruderkuss von Honecker und Breschnew. Gruselig wird es im Monsterkabinett in der Rosenthaler Straße in Mitte. Das Museum entführt Sie in eine skurrile Geister- und Monsterwelt mit großem Spaßfaktor. Düster geht es auch im Berlin Dungeon am Hackeschen Markt zu. Hier erleben Sie 800 Jahre Berliner Schauergeschichte: Folterkammern, ein Indoor-Freifallturm im Dunkeln, finstere Legenden und turbulente Shows sorgen bei den Besuchern für ein wohliges Grausen.

Tipps für Ihren Besuch

Das Computerspielemuseum befindet sich nur 100 Meter von der U-Bahn-Station Weberwiese entfernt. Diese erreichen Sie mit der Linie U5 vom Alexanderplatz aus. Alternativ können Sie die Buslinien 240 und 347 nehmen. Neben Ermäßigungen für Kinder und Studenten bietet das Haus eine günstige Familienkarte. Sie ist für bis zu fünf Personen, davon maximal zwei Erwachsene, gültig. Mit der Berlin WelcomeCard erhalten Sie 25% Rabatt. Jeden Samstag und Sonntag können Sie um 12:00 Uhr an einer Führung teilnehmen. Das Museum ermöglicht aber auch private Führungen zu unterschiedlichen Themen. An jedem Tag der Woche ist das Haus für Besucher geöffnet. Nach 20:00 Uhr steht es für Firmenfeste, Geburtstagsfeiern oder Spielenächte offen. Mieten Sie außerdem seltene Konsolen für private Events.

Infos für Schulklassen

Schulklassen können für nur drei Euro pro Person die Ausstellung besuchen. Lehrer haben freien Eintritt. Melden Sie sich einfach 24 Stunden vorher an und bringen Sie eine schriftliche Bestätigung mit.

Tickets

Öffnungszeiten

Montag 10:00 – 20:00
Dienstag 10:00 – 20:00
Mittwoch 10:00 – 20:00
Donnerstag 10:00 – 20:00
Freitag 10:00 – 20:00
Samstag 10:00 – 21:00
Sonntag 10:00 – 20:00

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