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WasserMuseum und Wasserwerkstatt

Experimentieren für Kinder

Ein schöner Lern- und Spielort für Kinder ist das WasserMuseum mit Wasserwerkstatt. Auf dem Areal der Gartenarbeitsschule Wilmersdorf hat das Museum – das eigentlich eine Werkstatt ist – einen festen Standort. Hier machen sich Kinder bis 10 Jahren an vielen Spiel- und Experimentierstationen mit dem nassen Element vertraut. Auch die Information kommt nicht zu kurz: Für was alles kann ich Wasser benutzten? Und wie funktionieren die vielen Kreisläufe des Wassers? Natürlich darf dann auch alles ausgiebig in der Praxis getestet werden.

Eine Wasserwerkstatt aus Röhren, Becken, Kübeln und Wannen

Die Idee zum Wassermuseum stammt vom gemeinnützigen Verein WasserMuseum e.V. An seinem festen Platz in Wilmersdorf hat der Verein kreative Spielstationen und eine Erfinderwerkstatt aufgebaut. An einer Vorrichtung, die aussieht wie das Kommandohaus eines Frachters, ist ein Sammelsurium aus Röhren, Becken, Kübeln und Gießkannen montiert. Überall läuft Wasser, plätschert und rinnt. Kinder bauen Wasserleitungen, füllen Gießkannen und pumpen fleißig Wasser in Becken. Mittels Zugschnur wird eine Gießkanne zur Dusche – an heißen Sommertagen sehr beliebt! Eine Badewanne bekommt eine Wasserzuleitung. Spannend ist der Blick in eine Wellenmaschine: ein wassergefülltes Plexiglasrohr auf Holzböcken. Natürlich geht es auch ums Planschen und Spritzen. Auf dem Wasserparcours dürfen Schwämme durch die Gegend fliegen und aus Spritzpistolen wird auf Dosen geschossen. In der Erfinderwerkstatt hämmern, sägen und bohren Kinder auf und in PET-Flaschen, Holz und Kork. Dabei entstehen Wasserräder, Flöße und Schiffsmodelle. Mit seinem Wasserparcours geht das Museum auch auf Tour. Buchen können das WasserMobil Schulen, Kindertagesstätten, Betriebe, Straßenfeste und viele mehr. Ein Team des Museums baut auf und betreut die Stationen.

Highlights im Berliner Wassermuseum

  • Experimentiergerüst mit Röhren, Becken und viel Wasser
  • eine ungewöhnliche Händewaschmaschine
  • Taströhren zum mutigen Hineingreifen
  • Spritzpistolenschießstand
  • eine Archimedische Schraube, in der das Wasser nach oben gepumpt wird

Andere Orte zum Lernen und Spaß haben in der Natur

Auch um Wasser, aber nicht nur, geht es im Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin. Der Lern- und Erlebnisort liegt am Teufelssee im Grunewald, rund 10 Kilometer (und 20 Autominuten) nordwestlich vom Wassermuseum. Auf der Anlage finden Sie das älteste noch erhaltene Berliner Wasserwerk. Das Gelände ist 2,4 Hektar groß – hier gibt es eine Waldhalle, ein Labor und das Infozentrum Wasserleben. Sie können an interaktiven Stationen Städte bauen, den Pegel des Grundwassers messen oder Tierstimmen erraten. Im Außengelände sind Themengärten angelegt wie zum Beispiel der Steingarten oder die Streuobstwiese. Ausstellungen, Veranstaltungen und Kurse runden das Angebot ab. Auch im Grunewald finden Sie den Teufelsberg. 120 Meter hoch, bestehend aus 26 Millionen Kubikmeter Trümmerschutt. Hier dürfen Sie hinaufwandern – es erwartet Sie ein umfassender Ausblick über die weite Waldlandschaft und eine verfallene einstige amerikanische Abhörstation, die Sie mit einer Führung besichtigen können. Im Sommer geht Berlin hier gerne Klettern, im Winter Rodeln und Snowboarden.

Infos zum Berliner WasserMuseum

Sie erreichen das WasserMuseum am einfachsten mit der U-Bahn U3 bis zur Station Breitenbachplatz. Von dort sind es nur noch rund fünf Minuten zu Fuß. Geöffnet ist das Museum von Mai bis September. Familien kommen günstiger hinein. Für Kinder bis zwei Jahre ist der Eintritt frei. Schulklassen und Gruppen profitieren von speziellen Angeboten. Bitte melden Sie sich zuvor an. Sie können die Anlage darüber hinaus auch für Kindergeburtstage mieten.

 

Öffnungszeiten

Dienstag 9:30 – 17:00
Mittwoch 9:30 – 17:00
Donnerstag 9:30 – 17:00
Freitag 9:30 – 17:00
Öffnungszeiten (Zusatzinfos)

Samstags (14-tägig) 13:00 - 18:00

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