In den Lebensläufen vieler Bauhaus-Fotografinnen wird sie in einem nüchternen und doch lebensverändernden Satz zum Ausdruck gebracht, etwa: „Mit der Geburt ihrer Tochter im selben Jahr beendet sie ihre fotografische Karriere.“
Eine Ausnahme bildet Lony Neumann, die ihren Mann und das gemeinsame Kind verlässt und in ein anderes Land auswandert. Beispiele wie diese zeigen, was seit jeher gilt: Das Private ist immer politisch.
Die Lebenswege geben Anstoß, über das Muttersein heute nachzudenken: Wie lassen sich Mutterschaft und eigene künstlerische Praxis vereinbaren in einem System, in dem Care-Arbeit wenig Anerkennung bekommt, von Lifestyle-Teilzeit gesprochen wird und Künstlerinnen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen nach wie vor um Sichtbarkeit kämpfen? Und wie finden diese Diskurse Eingang in Museen?
Gäst:innen:
- Ines Doleschal von fair share! (Projekt kunst+care)
- Kalinka Gieseler
- Bianca Walther (frauenvondamals)
- Moderation:
- Jo Lücke
Kinder im Publikum sind herzlich willkommen.
Begrenzte Teilnehmendenzahl, Anmeldung erforderlich.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Serie „Haltung üben.
Eine Veranstaltungsreihe zu Bauhaus und Vielfalt“ des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung.
Zusätzliche Informationen
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