Magische, fantastische Filme des größten Filmpioniers aller Zeiten: Georges Méliès!
Méliès unbändige Lust am visuellen Experimentieren spiegelt sich in Stephan v. Bothmers Drang immer neue Klänge und musikalische Strukturen zu entdecken. Mit seinem CineTronium hat er sich das Instrument dafür geschaffen.
„Die Reise zum Mond“ ist ein Feuerwerk filmischer Erfindungslust: Ein Kanonenschuss schleudert eine Raumkapsel ins Gesicht des Mondes, Astronomen werden zu Artisten, Bühnenbilder zu kosmischen Landschaften. Méliès mischt Theater, Zauberkunst und Tricktechnik zu einem damals völlig neuen Medium – dem Kino als Jahrmarktswunder, Traumfabrik und Science-Fiction-Labor. Die berühmte Einstellung, in der der Mond ein Projektil im Auge trägt, gehört zu den ikonischsten Bildern der Filmgeschichte.
Méliès’ weitere fantastische Filme atmen den Geist des Unmöglichen. Wir reisen in merkwürdigen Flugobjekten zum Nordpol, durch Feen- und Teufelstricks, Unterwasser- oder Höllenvisionen. Jede Szene ist eine Überraschung, jede Verwandlung ein neues Staunen. Man spürt die Lust, die Grenzen der Realität zu sprengen und das Publikum in eine Welt zu entführen, in der alles möglich scheint. Diese Filme sind zugleich naiv und hochartifiziell – und erinnern daran, dass Kino ursprünglich ein magischer Akt war.
Méliès ist Erfinder zahlreicher Filmtricks, wie der Stopp-Motion-Technik. Seine wichtigste Erfindung aber ist so grundlegend, dass wir sie kaum mehr wahrnehmen: Es war Méliès, der zum ersten Mal mit einem Film eine Geschichte erzählte und so das "narrative Kino" erfand. [Georges Méliès, F 1988-1904]
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