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Virtuos und unfassbar lustig: Buster Keatons Meisterwerk gilt manchen als einer der besten Filme aller Zeiten. „Sherlock Jr.“ verbindet halsbrecherischen Slapstick mit einem genialen Spiel über das Hinein- und Herausfallen aus der Filmwelt – Kino über Kino.


Bothmers Musik zu Sherlock Jr. ist leichtfüßig und gleichzeitig hochpräzise. Sie kommentiert virtuos und voller überraschender Wendungen Keatons Traumlogik mit Witz und Charme. So wird Slapstick zur klingenden Choreografie.

Sherlock Jr. zählt nicht nur zu Buster Keatons witzigsten, sondern auch erstaunlichsten Filmen. Er spielt einen schüchternen Filmvorführer, der davon träumt, ein großer Detektiv zu sein. Im Kino schläft er ein – und findet sich im Film auf Leinwand wieder. Was folgt, ist eine der virtuosesten Sequenzen der Filmgeschichte: Wie ein Schlafwandler stolpert Keaton auf der Leinwand von Schnitt zu Schnitt durch Orte, Jahreszeiten und Situationen. Das Kino selbst wird zur Bühne für ein atemberaubendes Spiel mit Raum und Zeit.

„Sherlock Jr.“ ist Komödie, Liebesgeschichte und Meta-Film in einem. Keaton zeigt Stunts, die man heute aus Sicherheitsgründen kaum noch drehen würde, und erzählt gleichzeitig davon, wie filmische Bilder unsere Wünsche und unsere Wahrnehmung formen. So wird aus der Slapstick-Detektivgeschichte eine zärtliche Liebeserklärung an das Kino selbst. Ein Film über das Wesen des Kinos – und gleichzeitig unfassbar lustig. [Buster Keaton, Roscoe Arbuckle, USA 1924] 

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