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Pro Quote Bühne

Care-Arbeit ist Teil des Lebens. Dennoch erhält sie in unserer Gesellschaft wenig Wertschätzung. In der feministischen Bewegung spielte der Umgang mit Erziehungsarbeit immer eine entscheidende Rolle.


Im Queerfeminismus entwickelte sich der erweiterte Begriff der Care-Arbeit, der die Sorge um erkrankte Partner:innen, Freund:innen und Eltern miteinschließt. Seit einigen Jahren schließt der Diskurs auch den Aspekt der Self-Care mit ein, im Kulturbetrieb insofern radikal, da Künstler:innen immer schon zur Selbstausbeutung neigten.

Feline Tecklenburg wird in ihrer Keynote ihr eigenes Wirtschafts- bzw. Gesellschaftsmodell vorstellen, das Care-Arbeit-zentriert ist. Danach werden Vertreter:innen aus der Praxis gehört: wir wird der Theaterbetrieb erlebt? Wie wird der Spagat zwischen Arbeit im Theater und Care-Arbeit gelöst? Wie denken Theaterleiter:innen Care-Arbeit mit? Ist Self-Care im Kulturbetrieb möglich?

Die Diskussion verspricht nicht nur tiefe Einblicke in die Herausforderungen des Theaters, sondern auch in mögliche Lösungsansätze, um Care-Arbeit nachhaltig in den Kulturbetrieb zu integrieren. Eine Gelegenheit, die Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen und in einen Dialog über die Zukunft der Care-Arbeit im Kultursektor einzutreten.

Die Veranstaltung wird per Live-Stream auf dem Youtube-Kanal von Pro Quote Bühne übertragen und sowohl live als auch online mit Deutscher Gebärdensprache angeboten.
Zusätzliche Informationen
Begrüßung Daniel Schrader, Leitung Ballhaus Ost

Keynote Feline Tecklenburg, geschäftsführende Vorständin der postpatriarchalen Denk- und Handlungswerkstatt “Wirtschaft ist Care e.V.” (Deutschland/Schweiz). Gleichzeitig arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Lebensführung und Sozioökonomie des Privathaushalts an der Universität Paderborn.

Panel Lara Sophie Milagro, freie Schauspielerin

Teresa Monfared, Bühnenmütter e.V.

Eva Lange & Carola Unser – Intendantinnen aus Marburg

Franziska Weinreich, GDBA

Moderation Sara Sommerfeldt

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.