Ein Völkermord, der bis heute als das schwerste Kriegsverbrechen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg gilt, obwohl die Stadt zu dieser Zeit UN-Schutzzone war.
Am offiziellen Gedenktag an den Genozid widmen sich 31 Jahre später der Fotograf Armin Smailovic und der Regisseur Branko Šimić mit einer musikalisch-szenischen Lesung diesen Ereignissen und erzählen sie aus drei Perspektiven: Opfer, Täter, Beobachter.
Präsentiert wird diese eindringliche Collage aus Text, dokumentarischem Material, Fotografie und Musik von dem Schauspielerduo Jens Harzer und Vernesa Berbo, musikalisch begleitet von der Musikerin Amira Berbo. Es entsteht ein konzentriertes, performatives Format der Auseinandersetzung mit Erinnerung, Verantwortung und historischer Wahrnehmung.
- Text und Regie: Branko Šimić, Armin Smailovic
- Bilder: Armin Smailovic
- Musik: Amira Berbo
- Mit: Jens Harzer, Vernesa Berbo, Amira Berbo
PROGRAMM
Begrüßung: Dr. Roland Borchers, Direktor Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Musikalisch-Szenische Lesung
Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern
Moderation: Dr. Kathrin Jurkat, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Im Anschluss wird zu einem kleinen Empfang eingeladen.
WEITERE HINWEISE
Einlass: 17.30 Uhr
Sprache: Deutsch
EINTRITT FREI
MIT ANMELDUNG
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Rusch Stiftung, der Heinrich Böll Stiftung und des Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung.
Zusätzliche Informationen
Am offiziellen Gedenktag an den Genozid in Srebrenica widmen sich 31 Jahre später der Fotograf Armin Smailovic und der Regisseur Branko Šimić mit einer musikalisch-szenischen Lesung diesen Ereignissen und erzählen sie aus drei Perspektiven: Opfer, Täter, Beobachter.
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