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Artist Talk with Katherine Bradford

Die Kraft der abstrakten Figuration: Ein Künstlergespräch mit Katherine Bradford im Gespräch mit Chloe Stead.

In ihren geheimnisvollen figurativen Kompositionen und leuchtenden Farbflächen verbindet Katherine Bradford gekonnt die Traditionen der Abstraktion und der Farbfeldmalerei mit zeitgenössischen Fragen zu Identität und Geschlecht.

Indem sie ihre abstrakten, oft androgynen Figuren in traumhafte und jenseitige Umgebungen einbettet, taucht sie, wie sie sagt, in die Tiefen dessen ein, „wer wir sind, wie wir uns einfügen, wie wir aussehen und miteinander interagieren“. Erleben Sie Bradford und Chloe Stead, Redakteurin von frieze, im Gespräch über das langjährige Interesse der Künstlerin an den Spannungen zwischen Intimität, Isolation, Empathie und Abhängigkeit sowie über ihre Ausstellung „ALLTAG“ bei Haverkampf Leistenschneider, wo eine neue Gemäldeserie die gegensätzlichen Zustände der Schwerelosigkeit und der Bindung an die Schwerkraft erforscht.

In ihren leuchtenden Farbfeldgemälden stellt Katherine Bradford (geb. 1942 in New York) häufig Motive wie schwebende Figuren, Schwimmer, fliegende Superhelden, Paare und Männer in Anzügen dar, umgeben von Planeten, Häusern und Stränden. Diese Figuren wirken oft verletzlich, unbeholfen und exponiert. Bradfords Gemälde beziehen ihre atmosphärische, metaphorische Kraft aus einem spielerischen Umgang mit Emotionen und Humor. Bradford hatte Einzelausstellungen in Institutionen wie der Kunsthalle Emden, Deutschland; der Halle für Kunst Steiermark, Österreich; dem Frye Art Museum, Seattle; dem Portland Museum of Art, Portland, Oregon; und dem Modern Museum of Fort Worth, Texas, um nur einige zu nennen. Ihre Werke befinden sich in öffentlichen Sammlungen, darunter im Metropolitan Museum of Art, New York, NY; im Brooklyn Museum, New York; im Hirschhorn Museum, Washington D.C.; im Musée d’Art Moderne de Paris; im Baltimore Museum, Maryland; und in der Kunsthalle Emden, Deutschland.

Chloe Stead ist Kunstkritikerin, Autorin und Redakteurin und lebt in Berlin. Als Redakteurin bei frieze ist sie für die Beauftragung und Betreuung digitaler Inhalte verantwortlich. Ihre freiberuflichen Artikel über Kunst und Kultur erschienen unter anderem in der Financial Times, Spike Art Quarterly, Artnet, AnOther Magazine und Monocle. Sie schreibt regelmäßig Beiträge für Künstlermonografien und hat an Gesprächen teilgenommen bzw. diese moderiert, beispielsweise bei Damien & the Love Guru in Brüssel, Vienna Contemporary, im Hamburger Bahnhof in Berlin, im Kunstverein Harburger Bahnhof und im Migros Museum in Zürich.

IN ENGLISCHER SPRACHE

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