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Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

Pauline Curnier Jardin ist Gewinnerin des Preis der Nationalgalerie 2019. In ihrer Einzelausstellung„Fat to Ashes“ im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, zeigt sie den visuellen Reichtum und die narrative Vielfalt ihrer künstlerischen Praxis in raumgreifenden Arbeiten.

Pauline Curnier Jardin, Peaux de Dame in the Hot Flashes Forest + Qu’un Sang Impur, Detail, 2019, Ausstellungsansicht Hamburger Bahnhof, 2019, Courtesy the artist and Ellende Brujine Projects
Pauline Curnier Jardin, Peaux de Dame in the Hot Flashes Forest + Qu’un Sang Impur, Detail, 2019, Ausstellungsansicht Hamburger Bahnhof, 2019, Courtesy the artist and Ellende Brujine Projects © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Mathias Völzke

Gezeigt wird die Ausstellung ab der Wiedereröffnung der Berliner Museen bis zum 19. September 2021.

Jardins filmische und installative Sprache greift oftmals altertümliche, mythenhafte Erzählungen auf, die sie aber dekonstruiert und durchbricht. Es eröffnet sich ein Wahrnehmen der Welt, das vereinnahmt wie verunsichert.

Fleisch, Haut, Wachs, Konfetti, Blut, Gedärme, Düfte, Sinne, Rauch, Ritus, Alkohol, Exzess, Berührung, Gesang, Fett und Asche: Das sind mitunter die weichen, rauen, sanften, derben Materialien, mit denen die Künstlerin Pauline Curnier Jardin in ihrer Arbeit hantiert.

"Fat to Ashes“ verbindet drei filmische Momentaufnahmen: ein religiöses Fest zu  Ehren der heiligen Agatha, die Schlachtung eines Schweins und den Kölner Karneval.

Der Ausstellungstitel verweist auf eine Woche der Ausschweifung vom sogenannten „Fat Thursday“, oder „giovedì grasso“, bzw. Weiberfastnacht oder Fettdonnerstag im Deutschen, bis zum Aschermittwoch als Tag der Ernüchterung und Beginn der Fastenzeit nach christlichem Kalenderjahr.

Jardin zeigt diese drei Handlungsräume als Orte der Transgression und der Verwandlung, in denen aus kultischen Bräuchen bis in die Gegenwart eine gesellschaftliche Funktion des Zusammentreffens, der performativen Zurschaustellung und der exaltierten Loslösung geltender Normen fortgeführt wird.

Der Preis der Nationalgalerie wird alle zwei Jahre vergeben und ist eine museale Ehrung für Künstler*innen unter 40, die in Deutschland leben und arbeiten. BMW fördert den Preis der Nationalgalerie seit 15 Jahren als exklusiver Partner.

Bitte buchen Sie vorab Ihr Zeitfensterticket und denken Sie an an Ihren Mund-Nasenschutz.

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Zusätzliche Informationen
Preisinformationen: Hamburger Bahnhof mit Sonderausstellungen. An jedem 1. Donnerstag im Monat von 16:00 bis 20:00 Uhr Eintritt frei.

Preis: 14,00 €

Ermäßigter Preis: 7,00 €
Termine
Datum
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart
Datum
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart