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Finite Jest ist eine Anatomie des Witzes. Der Witz geht so: Alle sterben. Die Frage ist: Können wir gemeinsam in einem Theater darüber lachen? In dieser neuen Solo-Performance über Komik, Tragik und Tod ist die Vermutung von Choreografin, Performerin und Künstlerin Melanie Jame Wolf, dass wir es müssen.


Finite Jest geht von Wolfs eigenen Begegnungen mit dem Tod und dem (beinahe) Sterben aus, die sie durch ihre Erfahrungen mit der Behandlung von Brustkrebs, dem Tod von Freund*innen, dem trauernden Scrollen auf ihrem Handybildschirm und dem Großziehen eines fünfjährigen Kindes, das fragt: „Was passiert, wenn wir sterben?“ 

Im Stand-up sagt man: Wenn ein Witz nicht funktioniert, „stirbt“die*der Komiker*in auf der Bühne; Stand-up – drop dead. Finite Jest interessiert sich für diese Grenze, an der der Witz stirbt. Wie können wir Humor nutzen, dieses absurde, seltsame Ding, das die Tatsache des Todes und die Unvermeidlichkeit von Trauer gelegentlich erträglich macht?

Melanie Jame Wolf greift auf archetypische Bilder zurück – von Shakespeare über die Figur des Narren bis hin zu Stand-Up-Comedy –, um gesellschaftliche Skripte dafür zu hinterfragen, wie wir trauern, wie wir über das Sterben nachdenken und wie eine Moral rund um diese Themen entsteht.


Das Stück basiert auf Wolfs 2024 für DELFI verfassten Essay mit dem Titel The Mean Well.


IN ENGLISCHER SPRACHE

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März 2026
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