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Maurenbrecher - einer, der sucht, fragt und vortrefflich irritiert

»Wer
Manfred Maurenbrecher vor allem als politischen Liedermacher kennt, wird
spätestens bei "Vielleicht vielleichter" die andere Stärke seiner
Liedkunst entdecken, die poetische,« kommentierte der Belgische Rundfunk zum
aktuellen Album des Berliner Liedermachers, Autoren und Bühnenmenschens: er »schöpft aus fast fünf Jahrzehnten Erfahrung – aber er bleibt einer,
der sucht, fragt und vortrefflich irritiert.«


Und so erhielt Maurenbrecher erneut für dieses am Flügel entstandene Album den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Damit bekam er diesen Preis für sechs der letzten sieben Alben!

In diesem aktuellen Spezialprogramm wird Maurenbrecher am Flügel des Mehringhoftheaters seine Lieblingslieder aus dieser Sammlung spielen, zusammen mit verwandten Stücken aus 45 Jahren. Bereits 1982 erschien sein Debütalbum, bei dem er damals die legendären Spliff als Backingband zur Verfügung hatte.

Auch im Mehringhof ist er nicht allein, wird begleitet von der Sängerin Réka und seinem langjährigen Produzenten Andreas Albrecht am Schlagwerk und weiteren Instrumenten. Melodie und Rhythmus (wie eine Radiosendung aus Maurenbrechers Anfangstagen hieß) und Texte, die den weiten Bogen der Zeit spannen - schräge Stories, mitreißende Hymnen.

Kurzbiographie Manfred Maurenbrecher »Das, was er sieht, übersetzt Manfred Maurenbrecher in poetische Textflüsse ohne Ufer - vertonte Gedichte, die immer wieder übervoll sind mit Momenten größter Genauigkeit«, schreibt die Süddeutsche 2020 in einem Portrait zum 70. Geburtstag des Berliner Liedermachers. Bereits seit Anfang der Achtziger als Musiker unterwegs, hielt er sich, wie sein damaliger Manager Jim Rakete früh unkte, den Mainstream erfolgreich vom Leib. Seine melodiösen Balladen wurden nichtsdestotrotz gerne von talentierten Damen gesungen: Veronika Fischer, Ulla Meinecke oder Ina Müller.

Maurenbrecher ist neben der Musik auch als Buchautor aktiv, Protagonist der frühen Lesebühnenszene, Teil des Dauererfolgs des Kabarettistischen Jahresrückblicks zusammen (u.a.) mit Horst Evers und Bov Bjerg. 1991 gewinnt er den Deutschen Kleinkunstpreis zusammen mit Richard Wester, 1998 den Liederpreis des Südwestfunks und 2002 den Deutschen Kabarettpreis als Mitglied der Lesebühne Mittwochsfazit. Er gewinnt sechs Mal den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, erhält zweifach den Liederpreis der Liederbestenliste. »Sein Werk gehört zum Besten, was die deutsche Liedermacher-Zunft zu bieten hat«, wie es die dpa zutreffend formulierte.
Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler:innen
Andreas Albrecht
Reka
Termine
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