Direkt zum Inhalt

„Crime in Berlin“ lautet das Motto der Langen Nacht der Museen 2026. Im Musikinstrumenten-Museum (SIMPK) wird es garantiert kriminell gut.

Mit einem Pink-Panther-Mitmachkonzert für Familien, Tango Noir mit dem Colombo Kociołek Frontini Trio in Kooperation mit dem Ibero-Amerikanischen Institut, Führungen durch geheimnisvolle Räume, spektakulären Geschichten über Fälschungen, dem ersten Vampirfilm der Kinogeschichte sowie einer Tanz- und Musikshow im legendären Moka Efti, alias SIM-Café.

Programm

Crime im MIM

18 Uhr

Pink Panther: Lösen wir den Fall!

Konzert für Kinder und Familien

Wer hat den Donner der Mighty-Wurlitzer-Orgel gestohlen? Dieses Instrument kann ganze Gewitter zum Leben erwecken. Doch der Donner ist verschwunden! Helft mit, die musikalischen Spuren zu entschlüsseln und den Dieb zu finden. Ein spannendes Konzert für schlaue Spürnasen mit Jörg Joachim Riehle an der Mighty Wurlitzer.

19 Uhr und 20 Uhr

Fälschungen, Skandale und kriminelle Machenschaften

Führung mit Benedikt Brilmayer

Hinter der glanzvollen Welt der Musik verbergen sich erstaunliche Geschichten. Von illegalen Nachbauten von Musikinstrumenten über skandalöse Beziehungen bis hin zu kuriosen Gerüchten über Saiten aus menschlichen Därmen: Benedikt Brilmayer nimmt Sie mit auf eine spannende Spurensuche zu den dunklen Seiten der Instrumentengeschichte.

19.30 Uhr, 20.15 Uhr und 21 Uhr

Akustische Räume und Schätze der Tonaufzeichnung

Führung durch die Akustikräume des SIM

Diese Führung gewährt seltene Einblicke hinter die Kulissen des Staatlichen Instituts für Musikforschung. Entdecken Sie die faszinierenden akustischen Phänomene im Hallraum und im schalltoten Raum. Anschließend geht es weiter in die Transferstelle für historische Tonaufnahmen – ein Paradies für Technikbegeisterte.

20.30 Uhr

Tango Noir mit dem Colombo Kociołek Frontini Trio

In Kooperation mit dem Ibero-Amerikanischen Institut

Tango und Jazz treffen aufeinander und feiern eine Musik, die seit ihren Anfängen eng mit den weniger glanzvollen Seiten der Großstadt verbunden ist. Der Tango entstand in Bars, Hinterhöfen und anderen zwielichtigen Orten von Buenos Aires. Auch Lunfardo, eine ursprünglich als Kriminellensprache geltende Umgangssprache, prägte diese Welt mit all ihrer Vieldeutigkeit und Lebendigkeit.

21.30 Uhr

Stummfilm „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ (1922)

Live-Begleitung auf der Mighty Wurlitzer durch Jörg Joachim Riehle

F. W. Murnaus Nosferatu (1922) gilt als Meilenstein des deutschen expressionistischen Stummfilms. Die nicht autorisierte Adaption von Bram Stokers Dracula erzählt die Geschichte des Grafen Orlok, der Pest und Tod in die fiktive Hafenstadt Wisborg bringt. Jörg Joachim Riehle begleitet den Horrorklassiker live auf der Mighty Wurlitzer, einer der größten Kino- und Theaterorgeln Europas.

24 Uhr

Mitternacht im Moka Efti

Tanz- und Musikshow mit den Dukish Vagabonds

Um Mitternacht verwandelt sich das Musikinstrumenten-Museum in das legendäre Berliner Tanzlokal und Café „Moka Efti“ und lädt dazu ein, die Musik- und Tanzkultur der späten 1920er-Jahre zu erleben. Die Dukish Vagabonds spielen live zur Charleston-Performance von Swing Base. Zuschauen ist ausdrücklich erlaubt – mittanzen ebenso!

#langenachtdermuseen

Ticket kaufen

Zusätzliche Informationen
Termine
August 2026
MoDiMiDoFrSaSo
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31