Ein Gespräch mit Kumi Naidoo, Dorothea Winter und Max Senges
Da KI jeden Bereich der Gesellschaft durchdringt, steht die Menschheit an einem entscheidenden Scheideweg: Entweder geben wir unsere Handlungsfähigkeit zugunsten algorithmischer Bequemlichkeit auf oder wir nutzen Technologie bewusst als Erweiterung unseres menschlichen Potenzials.
Um die Kluft zwischen technologischer Macht und der zutiefst menschlichen Verantwortung für Kunst und Vorstellungskraft zu überbrücken, bringen wir drei visionäre Stimmen zusammen:
- Kumi Naidoo ist Bosch-Stipendiat, ehemaliger Geschäftsführer von Amnesty International sowie ehemaliger Geschäftsführer von Greenpeace. Derzeit ist er Präsident der „Fossil Fuel Non-Proliferation Treaty Initiative“ und Mitbegründer der Artivism Foundation
- Dorothea Winter ist eine Philosophin mit Schwerpunkt auf digitalem Humanismus; sie promovierte an der Humboldt-Universität über Intentionalität und künstliche Intelligenz und forscht und lehrt nun an der Humanistischen Hochschule Berlin.
- Max Senges ist Gastprofessor für „Art of Living & Entrepreneurship“ an der Universität der Künste, Direktor des angegliederten Instituts für Electronic Business und Leiter von „Law as Code as Rulemapping“.
Gemeinsam werden sie untersuchen, wie wir ein humanistisches gesellschaftliches Betriebssystem aufbauen können, in dem sich der Begriff des Erfolgs von der Maximierung des finanziellen Gewinns hin zu Entfaltung und Zugehörigkeit verschiebt.
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Ort: Joseph-Joachim-Saal, UdK Bundesallee
Datum: 03. September 2026
Uhrzeit: 17:30 - 19:00
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