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Dieses erste Drama des russischen Schriftstellers und Dramatikers Anton Tschechow (1860-1904) spielt in einer vergnügungssüchtigen Gesellschaft. Nikolai Alexejewitsch Iwanow hat sich in ihre Mitte geflüchtet, um der ständigen Untergrabung seines eigenen moralischen Anspruchs und seiner Unfähigkeit, sein Leben in die Hand zu nehmen, zu entgehen.

Berliner Ensemble Außenansicht
Berliner Ensemble Außenansicht © Monika Ritterhaus

Die litauisch-amerikanische Regisseurin Yana Ross ist teilweise in Russland aufgewachsen und eine große Kennerin und Bewunderin des Werks von Tschechow.

Zu ihren Arbeitsmethoden gehört eine subtile Verflechtung von kanonischen Texten mit zeitgenössischen Diskursen und den Geschichten ihrer Darsteller. Als Russland im Februar 2022 seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine begann, protestierte sie mit einer mehrtägigen Solodemonstration in Zürich gegen die Unentschlossenheit der Schweiz in Fragen der Außen- und Wirtschaftspolitik, die in ihren Augen den Krieg indirekt unterstützte. Die zum Teil heftigen Reaktionen auf ihre Aktion nahm sie in Kauf. Und so entwickelt sie auch ihre Projekte: Mit einem besonderen Interesse an den offenen Wunden einer Gesellschaft und ohne Rücksicht auf Irritationen.

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Zusätzliche Informationen
Teilnehmende Künstler
frei nach Anton Tschechow (Autor/in)
Peter Moltzen (Nicolas (Iwanow))
Constanze Becker (Sarah (Sarah/Anna))
Veit Schubert (Matthias (Shabelski))
Maximilian Diehle (Michael (Borkin))
Paul Herwig (Paul (Lebedew))
Claude De Demo (Stina (Lebedewa))
Amelie Willberg (Sascha (Sascha))
Zoë Valks (Marta (Babakina))
Jonathan Kempf (Jürgen (Dr. Lwow))
Paul Zichner (Dirk (Kossych))
Yana Ross
Bettina Meyer
Knut Jensen
Rainer Casper
Karolin Trachte
Samuel Petit
Termine
Datum
Berliner Ensemble: Großes Haus
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