St. Patrick's Week
Irish Film Berlin geht in seine vierte Ausgabe und findet vom 13. bis 18. März 2026 im Babylon in Berlin statt.
Das Festival präsentiert eine kuratierte Auswahl irischer Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Kurzfilme von den 1980er Jahren bis in die Gegenwart.
Die Ausgabe 2026 verbindet zwei thematische Schwerpunkte – Dublin und Musik – zu einem abwechslungsreichen Programm.
Das St. Patrick's Festival von Irish Film Berlin präsentiert nicht nur Highlights der irischen Filmkunst, sondern ein kulturelles Ereignis, das die Menschen am St.-Patrick's-Wochenende zusammenbringt. Kommt für die Filme und bleibt für den Craic (Spaß in Grün) – neben den Filmvorführungen erwartet euch auch eine Live-Musik-Session!
Dublin auf der Leinwand
Nach früheren regionalen Schwerpunkten auf dem Mittleren Westen, den Midlands und Belfast richtet sich das thematische Augenmerk in diesem Jahr unter dem Motto „Dublin auf der Leinwand“ auf die irische Hauptstadt. Von der Soul-Energie der frühen 1990er Jahre in „The Commitments“ bis hin zu zeitgenössischen Geschichten, die im heutigen Dublin spielen, beleuchtet das Programm die soziale, kulturelle und musikalische Identität der Stadt
über Jahrzehnte hinweg.
Eröffnungsabend & besondere Gäste
Das Festival beginnt mit der deutschen Premiere des Independent-Films „Girls and Boys“. Die Filmemacher Gearoid und Donncha Gilmore werden anwesend sein und an einer Fragerunde über die Entstehung des Films teilnehmen. Neben anderen neu erschienenen irischen Spielfilmen präsentiert das Festival auch Spilt Milk, der im Dublin der 1980er Jahre spielt und ein lebendiges Porträt des Lebens in der Innenstadt zeichnet. Außerdem wird „Sanatorium“ von Regisseur Gar O’Rourke gezeigt, der in der Ukraine spielt und Irlands Beitrag für die Kategorie „Bester internationaler Spielfilm“ bei den Academy Awards ist. Terry McMahons „Patrick’s Day“ wird am St. Patrick’s Day (17. März) gezeigt.
Cillian Murphy Retrospektive
In diesem Jahr würdigt eine Sonderretrospektive das Werk des Oscar-prämierten irischen Schauspielers Cillian Murphy mit Filmvorführungen, die von seinen frühesten Rollen bis zu seinen neuesten Filmen reichen. Zu den Filmen gehören „Intermission“, „Breakfast on Pluto“, „The Wind That Shakes the Barley“ und „Small Things Like These“.
Kurzfilme im Rampenlicht
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Kurzfilmprogramm, das irische Filmemacher aus Irland und Berlin in den Vordergrund stellt. Sean Gormleys „Snot Rocket“ feiert seine Weltpremiere. Der Film spielt in Berlin und handelt von zwei irischen Protagonisten, die sich durch das Leben navigieren und dabei mit den ironischen Belastungen ihrer privilegierten Herkunft zu kämpfen haben. Conor Kilkelly präsentiert „Tabby Daly“, einen Film, der sich mit unerwarteten Wendungen in der Erzählung mit der
irischen Hungersnot auseinandersetzt. Marion Bergins „Swim IRL“ ist ein Porträt der Schwimmer und der Schwimmkultur in Dublin. John Kellys preisgekrönter Film „Retirement Plan“ repräsentiert die irische Animationskunst auf dem Festival.
Musik auf der Leinwand
Auch in diesem Jahr steht Musik wieder im Mittelpunkt des Programms. Ein besonderes Highlight ist die Galavorführung zum 35-jährigen Jubiläum des Films „The Commitments“ von Alan Parker. Die Darstellung einer Soulband aus der Dubliner Arbeiterklasse in diesem Film ist nach wie vor eine der beliebtesten Verfilmungen der Stadt, die jemals gedreht wurden.
Zwei unserer Kurzfilme spielen im heutigen Dublin und feiern die Musik auf der Straße. Neben „Buskers“ wird auf dem Festival auch die deutsche Premiere des Kurzfilms „Robin in the Hood“ der norwegischen Filmemacherin und Musikerin Kristin Vollset gezeigt. Der Film spielt im heutigen Dublin und verbindet Dokumentar-, Spiel- und Musikelemente zu einer zeitgenössischen Interpretation der alten Ballade von Robin Hood.
Ebenfalls seine Deutschlandpremiere feiert der Dokumentarfilm des in Berlin lebenden irischen Filmemachers Greg Clifford über die irische Punkband Paranoid Visions. Der Donal-Lunny-Dokumentarfilm „In Time“ and „Farewell to Hughes“ mit Brendan Gleeson rundet das ausgewogene Programm von „Music on Screen“ ab.
Irish Film Berlin wird auch seine Tradition fortsetzen, Kino mit Live-Auftritten zu verbinden. Das Babylon verwandelt sich am Freitag- und Samstagabend vom Kino in eine Feier der irischen Musik, mit einer informellen Gesangsrunde (Freitag) und den besten in Berlin lebenden irischen Musikern am Samstag. Alle Sänger und Musiker sind herzlich eingeladen, mitzumachen!
Internationale Zusammenarbeit
Irish Film Berlin freut sich, Teil eines globalen Netzwerks irischer Filmfestivals zu sein. Als Partner von IFI International (Irish Film Institute International) würdigt das Festival die unschätzbare Unterstützung bei der Sicherung von Vorführrechten und der technischen Koordination“, sagte Denis Madden.
Über Irish Film Berlin
Das Irish Film Berlin findet nun bereits zum vierten Mal statt und baut weiterhin eine lebendige kulturelle Brücke zwischen Irland und Deutschland, indem es dem Berliner Publikum historische und zeitgenössische irische Geschichten präsentiert. Mit seinem auf sechs Tage erweiterten Format und seinem dynamischen Schwerpunkt auf „Dublin on Screen“ verspricht das Festival 2026 seine bisher ambitionierteste und feierlichste Ausgabe zu werden.

