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Jazz im geteilten Berlin, 1950-1970

Auftakt der Konzertreihe „Hot and Free. Jazz im geteilten Berlin, 1950–1970“: Heißer Klang der Nachkriegsjahre – Hot Jazz 1950–1960.

THE HOT CLUB OF BERLIN

  • Rodrigo Bauzá – violin
  • Francisco Batista – lead guitar
  • Fredi Gebhardt – rhythm guitar
  • George Birkett – rhythm guitar
  • James Banner – rhythm guitar

Wie klang der Jazz auf beiden Seiten der Berliner Mauer? Welche Freiräume eröffnete er – und welchen politischen Zwängen war er ausgesetzt?

Mit der Konzert- und Diskursreihe „Hot and Free? Jazz im geteilten Berlin, 1950–1970“ begibt sich Jazz am Helmholtzplatz e.V. auf eine musikalische Spurensuche durch die Jazzgeschichte des geteilten Berlins. Sechs Konzerte, Gespräche mit Zeitzeug:innen, historische Einführungen und ein Podcast machen ein faszinierendes Kapitel der Berliner Musik- und Zeitgeschichte lebendig.

Bevor Bebop und Free Jazz die Bühnen eroberten, war es der Hot Jazz, der das musikalische Leben nach 1945 prägte. Tanzbar und virtuos knüpfte er an Swing, Dixieland und den französischen Jazz Manouche um Django Reinhardt an. Dieser Klang war in den ersten Nachkriegsjahren sowohl in Westdeutschland als auch in der DDR zu hören und bildete den Ausgangspunkt für viele Musiker, die später die deutsche Jazzgeschichte entscheidend mitprägten.

Zum Auftakt der Reihe lässt The Hot Club of Berlin diese faszinierende Epoche wieder lebendig werden. Das international besetzte Quintett zählt zu den führenden Ensembles des Jazz Manouche, orientiert sich am Quintette du Hot Club de France und begeistert regelmäßig sein Publikum – unter anderem im Berliner Zig Zag Jazz Club.

GEFÖRDERT VON DER LOTTO STIFTUNG BERLIN

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