Direkt zum Inhalt

„Du hackst mir den Arm ab, richtig? Ich sage: ‚Ich und mein Arm.‘ Du hackst mir den anderen Arm ab. Ich sage: ‚Ich und meine beiden Arme.‘ ... Und wenn du mir nun den Kopf abschlägst – würde ich sagen: ‚Ich und mein Kopf‘ oder ‚Ich und mein Körper‘? Welches Recht hat mein Kopf, sich selbst als ‚Ich‘ zu bezeichnen?“ – Roland Topor, *Der Mieter*.

*Hambre de Hambre* (Hunger nach Hunger) ist ein Performance-Abend, der der Frage nachgeht, was der Körper ist und welches Recht er hat, das Selbst – oder das Selbst, den Körper – für sich zu beanspruchen. Anhand von fünf unterschiedlichen Soli erlebt das Publikum die Auflösung des Selbst und das Verschwimmen der Grenzen zwischen dem eigenen Körper und dem Anderen. Durch Butoh und zeitgenössische Performance erforschen die Performer*innen Intimität, Liebe, Wildheit und ätherische Verbundenheit.

Indem sie Einblicke in die künstlerischen Praktiken von Sofya Shaikut (Butoh), Maria Nolé (Butoh), Liliya Burdinskaya (zeitgenössischer Tanz), Zil Ricker (Butoh) und Lulu (Performance) gewähren, erheben die Performer*innen den Hunger des Körpers zur Bühne; dieser verschlingt sowohl die Akteur*innen als auch das Publikum, während sie miteinander verschmelzen.

IN ENGLISCHER SPRACHE

Ticket kaufen

Termine
August 2026
MoDiMiDoFrSaSo
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31