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Warum werden Menschen in Beziehungen zu Täter:innen? Und welche gesellschaftlichen Bedingungen begünstigen Gewalt im sozialen Nahbereich? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Initiative Zukunft Ohne Gewalt - Gewaltfreie Familien, Beziehungen, Gesellschaft e.V. (IZOG e.V.) im Rahmen einer besonderen Veranstaltung im September.

Die Ergebnisse einer mehrjährigen bundesweiten Erhebung zu Gewalt im sozialen Nahbereich werden dabei nicht einfach in Form eines klassischen Vortrags präsentiert. Stattdessen entsteht mit „Gewalt. Passiert. Täglich. Neben. Dir.“ eine interaktive und multimediale Installation, die Besucher:innen dazu einlädt, sich selbst mit den Themen Macht, Verantwortung, Gewalt und Veränderung auseinanderzusetzen.

Die Installation versteht sich als Raum zum Entdecken, Entscheiden und Zuhören. Sie macht sichtbar, wie Gewalt entstehen und sich in alltäglichen Beziehungen und gesellschaftlichen Strukturen entwickeln kann – und stellt zugleich die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, Verantwortung zu übernehmen und Veränderung anzustoßen.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Perspektive der Betroffenen, sondern auch die Auseinandersetzung mit der Entstehung von Täter:innenschaft. Welche Dynamiken führen dazu, dass Menschen Macht über andere ausüben? Welche Rolle spielen persönliche, soziale und gesellschaftliche Faktoren? Und was kann dazu beitragen, Gewalt frühzeitig zu erkennen und zu verhindern?

Die ungewöhnliche Form der Ausstellung soll dazu anregen, vertraute Vorstellungen zu hinterfragen und sich aktiv mit dem eigenen Blick auf Gewalt auseinanderzusetzen. Nicht nur zuschauen, sondern wahrnehmen, nachdenken und Position beziehen – darum geht es bei diesem interaktiven Format.

Zusätzliche Informationen

Eintritt frei

Termine
September 2026
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