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Die sowjetischen Ehrenmale in Berlin und die demokratische Gesellschaft

In Berlin stehen heute drei große Ehrenmale für die im Kampf gefallenen sowjetischen Soldaten. Es ist keine Frage, dass Deutschland diese Grabstätten erhält und pflegt, zumal dies im Abzugsvertrag vereinbart wurde. Und doch ist der Umgang mit dieser Ästhetik der Sieger schwierig.


Was sollen Ukrainer:innen empfinden, wenn sie auf dem Denkmal in der Schönholzer Heide lesen, dass die Rote Armee »im Geiste der Achtung der Rechte anderer Völker erzogen ist« und zur Kenntnis nehmen müssen, dass dieses Zitat von Stalin stammt, der für den millionenfachen Hungertod von Ukrainern verantwortlich war. Wie sollen Menschen mit einer Erinnerungskultur umgehen, die selbst bereits ein Teil der Geschichte geworden ist?

Im Gespräch:

  • Dr. Jörg Morré, Direktor des Museums Berlin-Karlshorst, Berlin
  • Dr. Tatiana Timofeeva, Historikerin, Frankfurt (Oder)
  • Andreas Otto, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses für Bündnis 90/Die Grünen, Berlin

Moderation:

Dr. Stefan Wolle, Wissenschaftlicher Leiter DDR Museum, Berlin
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