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Support: Slow Pulp

Als Death Cab For Cutie ihre Arbeit am neuen Album beginnen wollten, machte ihnen Corona einen Strich durch die Rechnung. Gemeinsam ins Studio konnten sie nicht. Reisen ging auch nicht, weil Sänger Ben Gibbard, Bassist Nick Harmer, Schlagzeuger Jason McGerr und die noch relativ neuen Bandmitglieder, die Gitarristen und Keyboarder Dave Depper und Zac Rae, in fünf verschiedenen Städten wohnten. Also führten die Indie-Rocker ein Arbeitsmodell ein, wie Gibbard beschreibt.

DEATH CAB FOR CUTIE
DEATH CAB FOR CUTIE © CREDIT JIMMY FONTAINE

„Montag bis Freitag sind die fünf Arbeitstage, wir sind zu fünft in der Band. Also arbeitete einer am Montag an einem Track und reichte ihn weiter.“ Jeden Tag musste jeder mit seinem Part fertig sein. Da gab es keine Zeit, lange nachzudenken, sagt Harmer: „Immer musste ich etwas Überzeugendes beisteuern, sonst wäre der Flow verloren gegangen.“

Dadurch entwickelten die Jungs immer weiter Ideen, die es vielleicht bei der gemeinsamen Arbeit im Studio niemals gegeben hätte. Immer am Freitag war der rohe Mix eines Songs fertig. Nicht alle davon haben es auf die zehnte Platte „Asphalt Meadows“ geschafft, aber mehr als die Hälfte ist in diesem kollektiven Prozess entstanden. Die Demos verfeinerten Death Cab For Cutie mit ihrem Produzenten John Congleton bis die elf Stücke des neuen Albums fertig waren.

Dass sich dabei der Sound des Quintetts wieder einmal gewandelt hat, dürfte keine Überraschung sein, aber das war bei ihnen ja schon immer der Fall. Jedes Album, so lautet ihr Credo, soll seinen eigenen Charakter entwickeln - und so viele Stücke wie möglich müssen auf der Bühne zünden. Aber das der achtfach für den Grammy nominierten Band in ihrer langen Karriere schon oft gelungen. Darum kann sich das geneigte Publikum auf die Tour von Death Cab For Cutie im kommenden März freuen.

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