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Improvisierte Musik und Talks von DIY-Event-Organisierende

Cate Hops ist Kuratorin, Forscherin, Performerin, DJ und Radiomoderatorin mit einem wissenschaftlichen Hintergrund in Visueller und Medienanthropologie sowie Populärmusikforschung.


Ihre improvisierten Performances als Cate Hops entfalten sich als elektroakustische Klangexperimente und Ambient-Scapes. Sie arbeitet mit Objekten, umgebautem Spielzeug, verfremdeter Stimme und Radios. Seriakov organisiert kollaborative Veranstaltungen, deren Themenspektrum von der Sound-System-Kultur bis zur improvisierten Musik reicht.


Régis Lemberthe kreiert Klanginstallationen, die von Klangskulpturen über Live-Performances bis hin zu Creative Coding reichen. Ein Fokus liegt dabei auf der Live-Sonifizierung natürlicher und mathematischer Phänomene. 2015 begann Lemberthe, experimentelle Klangkunst-Sessions im Berliner Noiseberg zu veranstalten. Seitdem hat sich der Noiseberg auf über 100 Sessions und vier Festivals mit mehr als 500 Künstlern aus aller Welt ausgeweitet.

Die brasilianische Flötistin und Klangkünstlerin Marina Cyrino arbeitet in den Bereichen Improvisation, Komposition und performative audiovisuelle Installationen. Ihr Flötenspiel ist geprägt durch einzigartige Techniken und dem Einsatz interner Verstärkung. Das rhythmische Spiel und die vielfältige Verwendung von am Instrument befestigten Objekten sind weitere charakteristische Elemente ihrer Spielweise. Als Mitglied des brasilianischen experimentellen Produktionshauses Seminal Records kuratiert Cyrino seit 2023 die Konzertreihe „Terminal Series“ in Berlin.


Über Frictive Frequencies:

Dass die Macher:innen hinter Berlins DIY Konzertszene selber musikalisch aktiv sind, ist keine Ausnahme, sondern die Regel. Sie alle verbindet Enthusiasmus und der Wille, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Strukturen zu stärken und Kultur zu gestalten, und dies für gewöhnlich unter sehr prekären Bedigungen. 

Die Konzertreihe Frictive Frequencies macht nun einige der meist im Hintergrund tätigen kulturellen Aktivist:innen sichtbar. Sie alle haben mit den Jahren als Künstler:innen bemerkenswerte Ausdrucksformen entwickelt, sich aber nicht selten zugunsten ihrer veranstalterischen Tätigkeit zurück genommen. Frictive Frequencies stellt nun die künstlerische Seite der Organisator:innen nach vorne und gibt damit dieser Szene etwas zurück. 

Die Reihe versteht sich nicht nur als Forum für improvisierte Musik, sondern auch als Ort für Kommunikation und den Austausch über DIY Praktiken. Die eingeladenen Gäste präsentieren ihre jeweils eigenen Klangsprachen und teilen in kurzen talks ihre Erfahrungen in künstlerischer und organisatorischer Praxis.

  • Cate Hops (electronics) 
  • Régis Lemberthe (electronics) 
  • Marina Cyrino (flute/objects)
Zusätzliche Informationen
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