Ausstellung mit Bildern von Gerhard Pfeiffer
Expressiv und vital, mal farbenfroh, mal zurückgenommen, erkundet der Künstler die bildnerischen Möglichkeiten einer abstrahierenden Auflösung. Figuratives bleibt häufig im Ungefähren. Die Überhand hat zumeist die dynamische, gestische Mal- und Zeichenkunst.
Erzielt werden Effekte u.a. über ein Schabe-, Ritz- und Abklatschverfahren, dessen produzierte Geflechte das Bild wie zufällig durchsetzen, es beleben oder zeitweilig unterlaufen. Gespachtelt, gewischt, getropft, getupft – der Reiz liegt im Zufälligen und Nicht-Kalkulierbaren. Konstruktion und Intuition kommen zusammen.
In oftmals dunkeltonigen Farbräumen stoßen “blickdichte” auf “durchlässige” Flächen, geometrische auf organische Formen, klar umrissene auf nebulöse Strukturen.
Die Ausstellung versammelt Arbeiten, zumeist Acryl, Tempera oder Mischtechniken, die im Zeitraum 2012 bis 2019 entstanden sind.
Gerhard Pfeiffer wurde 1958 in Wilhelmshaven geboren. Einem Studium der Anglistik, Romanistik und Pädagogik in Augsburg und Münster schloss sich die Promotion in Amerikanistik in Frankfurt am Main über die Schriftsteller Ernest Hemingway und James Joyce an.


