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Volkspark Hasenheide
Volkspark Hasenheid © visitberlin, Foto: Philip Koschel

Volkspark Hasenheide

Anfang der Turnbewegung

Hier nahm die deutsche Turnbewegung mit ihrer Gallionsfigur Friedrich Ludwig Jahn ihren Anfang. Und noch heute ist der Park bei allen Sportlern beliebt.

Am 19. Juni 1811 eröffnete Turnvater Jahn den ersten Turnplatz in Preußen. Ein Denkmal am nördlichen Eingang des Parks erinnert an ihn. Und noch heute ist der Park bei allen Sportlern beliebt: Gegenüber des Sommerbads Columbiadamm befindet sich eine Sportfläche, die einen Hindernis-Parcours für Skateboarder, einen Rollhockey-Platz sowie Basketballkörbe bereit hält. Beliebt ist die Hasenheide auch wegen der großen Freiflächen bei Freizeitkickern.

Der Name des Parks geht auf die Nutzung des Geländes als Hasengehege seit 1678 zurück. Der Große Kurfürst ging hier zur Jagd. Der Park wurde zu den Olympischen Spielen 1936 von den Nationalsozialisten umgebaut. Während des Umbaus wurde die alte Schießbahn, die vorher Teil des Exerzierplatzes Tempelhofer Feld war, in den Park integriert. Heute finden dort die Neuköllner Maientage statt. Die höchste Erhebung ist ein 69 Meter hoher Trümmerberg namens Rixdorfer Höhe, bestehend aus etwa 700.000 Kubikmetern Trümmerschutt des Zweiten Weltkrieges. Das Denkmal für die Trümmerfrauen von Katharina Szelinski-Singer aus dem Jahr 1955 erinnert am Eingang Graefestraße an die Aufräumarbeiten, die überwiegend von Frauen geleistet wurden.