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yellow berlin metro train arriving at Station Oberbaumbrücke
iStock.com, Foto: golero

Tamara-Danz-Höfe & Cura Berlin

Oase für Berlins Kreativ- und Kulturszene

Tanzen unter freiem Himmel direkt an der Warschauer Straße: Das Kreativkollektiv CURA hat auf dem ehemaligen Parkplatz in der Rudolf Straße, einen neuen Raum für Theater, Art-Performances, Workshops, Musik, Kunst und Kultur geschaffen.

Bisher ist man hier höchstens vorbeigelaufen auf dem Weg zur nächsten Techno-Party oder zu einer der vielen Bars in der Simon-Dach-Straße. Doch statt Autos sind auf der 1.800 Quadratmeter großen Fläche jetzt Menschen. Sie tanzen zur Musik und genießen die letzten Strahlen der Sonne, die zwischen Warschauer Brücke und East Side Mall untergeht. Ein neuer Ort für Kunst und Kultur, zum Tanzen, Feiern und Freunde treffen.

„Curate, Connect, Include“: Unter diesem Motto schafft die vom Berliner Senat geförderte Initiative CURA neue Räume für Kultur in Berlin. Und Raum gibt es rund um die Tamara-Danz-Höfe reichlich in der ansonsten von chronischem Platzmangel geplagten Stadt.

Neues Leben in den Tamara-Danz-Höfen

Die Tamara-Danz-Höfe bieten viel Platz für Kultur. Im Sommer finden hier Open-Air-Raves und Elektro-Konzerte statt. Daneben gibt es Theater, Performances und die Möglichkeit, sich zu entfalten und Neues auszuprobieren. Alles in unmittelbarer Nähe zu den Friedrichshainer Hot-Spots der Club-Szene und doch irgendwie in einer anderen Welt.

Zu dem Areal, das CURA zu einem großen Abenteuerspielplatz für Erwachsene umgestaltet, zählt nicht nur unbebauter Raum. Die namensgebenden Tamara-Danz-Höfe umfassen auch Indoor-Flächen, die Kulturschaffende kreativ füllen können. Neben Arbeits- und Produktionsräumen entstehen hier Räume für Kunst-Performances und Filmvorführungen.

Viele Initiative für die Kultur

„Curate, Connect, Include“ – was CURA unter Connect versteht, zeigt sich schon an der Initiative selbst. Denn mit SEV Berlin, Das Vinylwohnzimmer und ROH Art haben sich drei Berliner Kollektive zusammengeschlossen, um ihre Ideen für eine Wiederbelebung der Stadt zu verwirklichen. Ein Kollektiv aus Kollektiven also. Genau richtig für eine Stadt wie Berlin. Und die ideale Besetzung für die Tamara-Danz-Höfe.

Der Gewerbekomplex ist ganz der Musik und allem, was damit zusammenhängt, gewidmet. Was liegt da näher, als mit SEV eine Initiative zur Förderung von Techno-Künstlern mit den DJs vom Vinylwohnzimmer und den Designerinnen und Designern von ROH Art zusammenzuschließen.

Das Konzept überzeugt auch die Berliner Senatsinitiative DraussenStadt. Sie vergibt das Gelände rund um die Tamara-Danz-Höfe in einem Wettbewerb. Als einer von zwölf geförderten Orten bieten die Tamara-Danz-Höfe nun Freiluftpartys im sommerlichen Berlin.

Highlights der Tamara-Danz-Höfe

  • Open-Air-Dancefloor und Gewerbegebäude für die Berliner Musikszene
  • Draußen tanzen zwischen Warschauer Straße, Industriehallen und Rudolfstraße
  • Theater, Performances, Film und Workshops zum Kunst selber machen

Nachhaltig feiern

Party allein ist aber noch lange nicht alles, was Berlin-Besucher in den Tamara-Danz-Höfen finden können. Zu CURAs Bewerbung zählt auch ein langfristiger Nutzungsplan, der den Connect-Gedanken widerspiegelt. Neben den sommerlichen Open-Air-Partys sollen in den kommenden Jahren mehr und mehr Flächen und Gewerbeeinheiten an lokale Kulturschaffende vermietet werden. Neue Begegnungen und Verbindungen über einzelne Partys hinaus also.

Die Liste der künftigen Mieterinnen und Mieter liest sich wie ein kleines Who-is-Who der Berliner Musik-Szene. Angefangen mit der gemeinwohlorientierten Kulturraum Berlin GmbH, deren Aufgabe es ist, Probe- und Arbeitsräume für Kunstschaffende zu finden und bereitzustellen. Zudem werden zehn Prozent des Gebäudes für soziokulturelle Zwecke genutzt. Alle zusammen, statt jeder für sich – so kann Kultur langfristig einen Platz für sich behaupten und zu einer lebendigen Stadt beitragen.

Unsere Tipps

Kiez99 Village Market
Kiez99 Village Market auf dem RAW_Gelände visitBerlin, Foto: Dagmar Schwelle

Der Berliner Stadtteil Friedrichshain lohnt sich für einen Streifzug. Neben Kunst und Kultur findet sich an jeder Ecke kulinarisches Angebot, Kneipen und Orte zum Feiern. Ideal zum Start ins Friedrichshainer Leben sind die Tamara-Danz-Höfe.

Von der U-Bahn-Station Warschauer Straße gehen wir über die Warschauer Brücke ins bunte Friedrichshainer Leben. In unmittelbarer Nähe zur East Side Gallery und zum RAW-Gelände befindet sich einer von zwölf Orten Berlins, an denen Freiluftpartys stattfinden.

Neben den ausgelassenen Elektro-Partys mit bekannten DJs bieten die Tamara-Danz-Höfe aber noch mehr. Auf uns warten Workshops zu Themen wie luzidem Träumen, zur Musikproduktion oder zum Magic Cacao Ritual. Wer danach Hunger verspürt, findet zum Glück gleich ums Eck auf dem Gelände kulinarische Leckerbissen von Pierogi Berlin, dem Moving Café oder der Cheesegang Worldwide. Frisch gestärkt steht einer weiteren Entdeckungsreise durch Friedrichshain nichts mehr im Weg.