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Renaissance-Theater
Zuschauerraum des Renaissance Theaters © Renaissance-Theater, Foto: Florian Profitlich

Renaissance-Theater

Berlins anspruchsvolles Art-Decó-Theater

Internationale Dramen der Gegenwart und die kritische Auseinandersetzung mit Themen unserer Zeit machen das Renaissance-Theater so spannend.

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Das Berliner Renaissance-Theater in der Charlottenburger Knesebeckstraße ist das einzige vollständig erhaltene Art-Déco-Theater Europas. Seinen Fokus legt das Haus unter der Intendanz von Horst-H. Filohn auf internationale Gegenwartsdramatik. In diesem Sinne bestimmen Ur- und Erstaufführung international preisgekrönter Autoren das Programm des Hauses.

Neben den Hauptproduktionen können Sie hier Lesungen und Veranstaltungen wie die Literarischen Streifzüge, in denen Biografien und Neuerscheinungen vorgestellt werden, und musikalisch-literarische Programme im Bruckner-Foyer erleben.

In den letzten Jahren erhielten Stücke wie Der letzte Vorhang mit Suzanne von Borsody oder Entartete Kunst – Der Fall Cornelius Gurlitt großen Publikumszuspruch.

Auch in der Spielzeit 2016/2017 stehen hochkarätige Schauspieler wie Katharina Thalbach, Boris Aljinović oder Guntbert Warns auf der Bühne.

Die Produktionen des Renaissance-Theaters finden dank umfangreicher Gastspieltätigkeit im deutschsprachigen Raum auch über die Grenzen Berlins starke Beachtung.

Geschichte des Renaissance-Theaters

Seinen Spielbetrieb eröffnete das Renaissance-Theater 1922 mit Gotthold Ephraim Lessings Miss Sara Sampson. Erster Direktor war der österreichische Schriftsteller Theodor Tagger, der unter dem Pseudonym Ferdinand Bruckner zu einem erfolgreichen Dramatiker der Weimarer Republik avancierte.

Während der NS-Zeit musste das Theater schließen, konnte jedoch kurz nach Kriegsende wieder eröffnen. Mit einer Kombination aus literarischem Anspruch und Unterhaltung gelang es dem Theater, sich weiterhin als Schauspieler-Theater zu etablieren. Bekannte Akteure wie Helene Weigel, Otto Sander, Curt Goetz und viele andere standen bereits auf der Bühne.

Architektur des Renaissance-Theaters

Die Inneneinrichtung des heute unter Denkmalschutz stehenden Theaterhauses wurde einige Jahre nach der Gründung des Theaters vom renommierten Architekten Oskar Kaufmann im Art-Déco-Stil der 1920er mit Elementen des Rokoko und des Expressionismus umgebaut. Neben der Bekleidung aus rötlichem Rosenholz und der dekorativen Formenvielfalt besticht besonders ein großflächiges Intarsienwandbild mit Motiven der Commedia dell’Arte im Zuschauerraum – schauen Sie sich diesen Juwel der Theaterarchitektur einmal mit eigenen Augen an.

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Öffnungszeiten

Theaterkasse Montag bis Freitag 10:30 – 19:00
Samstag 10:00 – 19:00
Sonntag 13:00 – 17:00