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Stadtspaziergang im Rahmen der Langen Woche der Kiezgeschichte - Straßengeschichte(n)

1933 begrüßte der Großteil der deutschen Bevölkerung die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler. Und doch gab es in der gesamten NS-Zeit einen ungebrochenen Widerstand – besonders in Berlin, besonders in den dicht besiedelten Kiezen rund um das Scheunenviertel.

Die Stadtführung mit Trille Schünke-Bettinger macht diesen Widerstand sichtbar und begehbar. Sie erzählt von den jüdischen Schwestern Alice und Hella Hirsch, die im Scheunenviertel lebten und in der NS-Zeit einer der größten jüdischen Widerstandsgruppen angehörten. Von Margot Beck, die sich ab 1943 in der Nähe versteckte und in der jüdischen Widerstandsgruppe Chug Chaluzi um ihren Bruder Gad Beck aktiv war. Und von vielen anderen, deren Namen im Stadtbild kaum Spuren hinterlassen haben.

Die Führung fragt nicht nur nach den Menschen, sondern auch nach den Orten: Welche Straßen, Häuser und Plätze sind Schauplätze dieser Geschichte – und wie erinnern wir heute daran?

  • Die Veranstaltung ist Teil der Langen Woche der Kiezgeschichte unter dem Motto "Straßengeschichte(n)".
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