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Haus der Kulturen der Welt
Das beleuchtete Haus der Kulturen der Welt © visitberlin, Foto: Wolfgang Scholvien

Haus der Kulturen der Welt

Hier trifft sich die Welt

Hier ist der Name Programm: Ein Haus für die Künste aus aller Welt. Der Ort für Entdeckungen neuer und unbekannter Ausdrucksformen, für Diskussionen und Experimente.

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Schwangere Auster – so sollen die Berliner das Haus der Kulturen der Welt nennen. Die Form des Hauses mit dem runden, sanft geschwungenen Dach ähnelt auf jeden Fall einer geöffneten Auster. Und versteckte Perlen gibt es im Innern auch zu entdecken.  Doch so passend der Spitzname auch sein mag, eigentlich sagt das niemand. Ist doch der Name Haus der Kulturen so perfekt für sein Programm.

Ein Haus der Künste

Ein offenes, ein weltoffenes Forum für Kunst der Gegenwart und aktuelle Diskussionen. Künste aller Art und aus aller Welt sind im Haus der Kulturen daheim, ob Theater oder Tanz, Film oder Literatur, Lesung oder Ausstellung – oder Performances, die alle Künste vermischen und Grenzen verwischen.

Gesellschaftliche und künstlerische Themen sollen hinterfragt und diskutiert werden, ist das Haus doch ein Ort des Austausches und des lebendigen, gerne auch lebhaften Gesprächs. Einmal im Jahr stürmen vor allem Kinder in das Haus der Kulturen der Welt, wenn im Februar die Berlinale ihre Kinderfilmreihe im großen Saal zeigt.

Das beliebte Open-Air-Spektakel Wassermusik im Sommer ist eine musikalische Entdeckungsreise in eine bestimmte Region. Auf der Terrasse mit Blick auf die Spree gibt es Konzerte mit zuvor ungehörter Musik, dazu Filme und Dokumentationen.

Die Kongresshalle

Als Beitrag für die Internationale Bauausstellung von 1957 baute der amerikanische Architekt Hugh Stubbins die Kongresshalle direkt an der Spree. Sie war Symbol der deutsch-amerikanischen Freundschaft und Ort des freien Meinungsaustausches. Vor allem die markante freischwebend wirkende Dachkonstruktion war besonders und brachte der Kongresshalle des Spitznamen Schwangere Auster ein. Doch aufgrund von Bauschäden stürzten Teile des Daches 1980 ein, erst 1987 wurde der Bau zur 750-Jahr-Feier Berlins originalgetreu wiederaufgebaut. Zwei Jahre später wurde die Kongresshalle zum Haus der Kulturen der Welt und begann mit ihrem neuen Programm.

Das Carillon

Zur 750-Jahr-Feier Berlins wurde nicht nur die Kongresshalle aufgebaut, sondern auch ein Glockenspiel direkt daneben errichtet. Es ist das viertgrößte Glockenspiel der Welt mit 68 Glocken. Jeden Sonntag um 15 Uhr und an vielen Feiertagen gibt es ein Konzert – live gespielt im Glockenturm.

Das Restaurant „Auster“

Das Restaurant „Auster“ hat nicht nur Meeresfrüchte auf der Karte, es serviert bodenständige Gerichte mit einem grandiosen Ausblick auf die Spree. Perfekt für eine Stärkung vor oder eine Diskussion nach der Veranstaltung.

Parken am Haus der Kulturen der Welt

Das Haus der Kulturen der Welt besitzt keinen eigenen Parkplatz. Parkmöglichkeiten, wenn auch nur begrenzt, gibt es in der John-Foster-Dulles-Allee. Die beste Möglichkeit ist allerdings der Bus oder das Fahrrad.

Anlegestelle Dampferfahrt  

Auch mit dem Schiff können Sie anreisen: Das Haus der Kulturen der Welt ist wohl Berlin einziges Veranstaltungshaus mit eigener Anlegestelle für Dampferfahrten.

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