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Sasha Waltz

Nach über 10 Jahren ist „Zweiland“ erstmals wieder auf der Bühne zu sehen: Die Choreografie von Sasha Waltz, 1997 in den Sophiensælen uraufgeführt, entfaltet vor einer symbolischen Mauer eine poetische Annäherung an das Thema „Bilder aus Deutschland“: Rhythmische Bewegungssequenzen spiegeln das pulsierende Lebensgefühl einer Berliner Straße wider – die Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs und Aufbruchs im Nachwendedeutschland erzählt Sasha Waltz wie ein Märchen.

Zusammenwachsen, Zweisamkeit und Entzweiung, Verzweiflung – „Zweiland“ spiegelt gesellschaftliche Verhältnisse auf der zwischenmenschlichen Ebene und lässt sie so direkt erfahrbar werden. Absurde Alltagssituationen wechseln mit Charakterstudien und märchenhaften Bildern.

Die sieben Performer*innen interpretieren deutsche Lieder aus verschiedenen Jahrhunderten und lassen Musik und Tanz zu einer Einheit verschmelzen.

Sasha Waltz‘ frühe Choreografien begeistern durch phantasievolle und surreale Geschichten, die ihre Kraft aus dem banalen Alltag schöpfen.

Was die Menschen im Innersten bewegt, ist Ausgangspunkt energiegeladener Bewegungsstudien. Ihre Stücke nehmen uns mit auf Reisen durch unterschiedlichste Gefühls- und Traumwelten.

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