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Kostenlose Stadtführung

Arnold Schönberg komponierte sein erstes großes Orchesterwerk in Zwölftontechnik am Steinplatz, in Sichtweite der Hochschule für Musik. Dort wurde um 1930 bereits mit Rundfunktechnik und elektronischen Instrumenten experimentiert.


Die seit 1902 an der Hardenbergstraße ansässige Musikhochschule ist heute die größte Fakultät der Universität der Künste. In der neoromanischen "Burg", dem Institut für Kirchenmusik, üben Studentinnen und Studenten an historischen Orgeln.

Die Comedian Harmonists hatten in der Carmerstraße ihr Büro, und im Kino "Delphi" wurde in den Zwanzigerjahren wild getanzt. Die Schauspielerin Trude Hesterberg eröffnete im Keller des Theaters des Westens ihre "Wilde Bühne", wo auch Brecht als Singer-Songwriter auftrat.

Nach Kriegsende fand an der Kantstraße die erste Opernaufführung im zerstörten Berlin statt, heute sorgt das Theater des Westens wieder mit Eigenproduktionen für Furore.

Im nahen Hotel am Steinplatz logierten große Klassikinterpreten wie der Geiger Yehudi Menuhin und der Sänger Luciano Pavarotti, und die Berliner Philharmoniker waren Stammgäste in der Hotelbar "Volle Pulle".

  • Teilnahme kostenlos, Spende erbeten
  • Anmeldung mit Hinterlegung von Kontaktdaten erforderlich (Gruppengröße: max. 25 Personen)

Zusätzliche Informationen
Politik, Wissenschaft, Bildende Kunst, Literatur, Musik und Theater prägen den Steinplatz und seine Umgebung seit rund 150 Jahren. Er ist Mittelpunkt einer lebendigen Kultur-, Bildungs- und Erinnerungslandschaft, die seit 2020 auf Stadtspaziergängen vorgestellt und lesbar gemacht wird. Im Jahr 2024 gibt es wieder Führungen zu Musikleben, Literatur und Wissenschaft sowie zu Architektur und Frauenleben rund um den Steinplatz.
Teilnehmende Künstler
Michael Bienert
Arne Krasting
Termine
Juni 2024
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