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Simons | Kockel | Kopp | Queins | Schön

Was tun mit den Fotos von Großvätern in Nazi-Uniformen, die man in Schuhkartons, Fotoalben oder gerahmt auf der Anrichte findet? Unsere Großeltern sind tot, aber diese Fotos bleiben. Und sie werfen Fragen auf: nach dem Fortleben nationalsozialistischer Ideologie in der Familie, nach unserem ganz persönlichen Nazihintergrund und nach unseren Vorstellungen davon, was Männlichkeit sein soll. 


Die Anrichte der Großeltern wird zur Bühne, auf der sich die Frontfotografien der Großväter in lebensgroße Zeichnungen verwandeln. Nach und nach entsteht so ein performativer Comic, in dem Marie Simons und ihr Kollektiv die alten Fotografien auseinandernehmen, sie übermalen und deren Auswirkungen auf ihre eigene queere Biografie befragen.

Marie Simons, Dennis Dieter Kopp, Nikolaus Kockel, Nora Schön und Angela Queins arbeiten an der Schnittstelle bildender und performativer Künste. Die Gruppe eint eine theoretische wie praktische Auseinandersetzung mit kritischer Männlichkeitsforschung sowie ein intersektionales Verständnis von Feminismus und queeren Identitäten.
Zusätzliche Informationen
Regie, Text Marie Simons

Bühne, Text Nikolaus Kockel

Performance, Text Dennis Dieter Kopp

Kostüm, Text Angela Queins

Choreografie René Reith

Musik Malte Schmidt

Performance, Zeichnungen, Text Nora Schön



Eine Produktion von Marie Simons & Kollektiv in Kooperation mit dem Ballhaus Ost / LICHTHOF Theater Hamburg. Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg, die Hamburgische Kulturstiftung, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, die Claussen-Simon-Stiftung und die Rudolf Augstein Stiftung.

Herzlichen Dank an Mine Pleasure Bouvar Wenzel und die Amadeu Antonio Stiftung.

Berlin-Gastspiel gefördert durch die Rusch-Stiftung.