RAMSCH^3 ist ein audiovisuelles Konzertformat, das Kommunikationsformen zwischen Schlagzeug/Objekten, modularen Synthesizern, präparierter Violine und Overhead-Projektionen erforscht. Das deutsche Wort „Ramsch“ steht für nutzlose, möglicherweise veraltete, entbehrliche Gegenstände.
Dieser Ramsch wird nicht nur in der Performance selbst verwendet, sondern dient auch als konzeptionelles Rückgrat der Aufführung. So werden Nutzlosigkeit, Überschwang, Unbeabsichtigtheit und Verfall für Augen und Ohren lebendig gemacht, wobei eine schmale Assoziationslinie durchquert wird, während eine klare Trajektorie aus skizzierten und improvisierten Passagen beibehalten wird.
- Ronja Sophie Putz – Violine, präparierte Violine
- Isabella Forciniti – modulare Synthesizer
- Raphael Schuster – Schlagzeug, Ramsch
- Katrin Bethge – Overhead-Projektor-Visuals
Joss Turnbull ist ein Perkussionist im weitesten Sinne des Wortes, der mit rhythmischer Dynamik ein Gefühl von Schwindel und vibrierender Weite hervorruft. Die traditionelle persische Trommel Zarb wird elektrifiziert und wird zur führenden Stimme einer perkussiven
Symphonie, die eine ständig wachsende und abklingende Spannung formt.
Durch unorthodoxe Instrumentenerweiterungen wie Gummibälle, Tremolo-Sticks, Ketten und Live-Sampling schafft er akustische Räume, die zugleich minimalistisch und überwältigend sind. Er dehnt Rhythmen aus und destabilisiert sie, verzerrt sie fast bis zum Verschwinden zwischen Zurückhaltung und Entladung.
- Joss Turnbull – Tombak, Live-Elektronik, Stimme, Objekte.
Zusätzliche Informationen
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