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Gedenkstätte Berliner Mauer
Gedenkstätte Berliner Mauer © visitBerlin, Foto: SSw

Öffentliche Ringvorlesung: 1989 – (k)eine Zäsur?

Vor 30 Jahren wurden die kommunistischen Diktaturen in Mittel- und
Osteuropa überwunden. Seitdem steht die Chiffre »1989« für das Wunder
der friedlichen Revolution und das Versprechen demokratischer
Freiheiten. Tatsächlich hat der revolutionäre Aufbruch zwar umfassende
politische und gesellschaftliche Umwälzungen bewirkt.

Adresse

Humboldt Universität

Hausvogteiplatz 5–7 Saal 007 10117  Berlin

Gedenkstätte Berliner Mauer

Bernauer Straße 119 13355  Berlin

Bundesstiftung Aufarbeitung

Kronenstraße 5 10117  Berlin


Doch langfristig wurden damit in den Ländern des ehemaligen »Ostblocks« auch Entwicklungen angestoßen und Bewegungen mobilisiert, die die Werte und erkämpften Rechte von damals heute wieder in Frage stellen. Dabei schrecken ihre Vertreter nicht davor zurück, für ihre Anliegen auch mit einstigem Revolutions-Vokabular zu werben. Das Jubiläum bietet nun die Chance einer doppelten Neuvermessung. Die Ringvorlesung diskutiert erstens »1989« als Teil einer »langen Wende« von der geteilten Welt zum geeinten Europa und zweitens als Referenzpunkt gesellschaftlicher Krisenentwicklungen der Gegenwart. Damit eröffnet die Vortragsreihe neue Perspektiven auf das »Erbe von 1989« und eine Standortbestimmung sowohl der Berliner Republik als auch des heutigen Europas.

Veranstalter der Ringvorlesung "1989 - (k)eine Zäsur?": Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin,
Stiftung Berliner Mauer, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)

In Kooperation mit: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Konzeption der Ringvorlesung: Martin Sabrow, Gerhard Sälter, Tilmann Siebeneichner, Peter Ulrich Weiß

Alle Termine der Ringvorlesung:

28.10.2019  
MARTIN SABROW (Berlin/Potsdam):
Ort: Bundesstiftung Aufarbeitung

06.11.2019 
MATTHIAS WARSTAT (Berlin)
Ort: Stiftung Berliner Mauer

13.11.2019   
DIETER SEGERT (Wien)
Ort: Humboldt-Universität

20.11.2019 
DETLEF POLLACK (Münster)
Ort: Bundesstiftung Aufarbeitung

27.11.2019 
KERSTIN BRÜCKWEH / ANJA SCHRÖTER (Erfurt / Berlin)
Ort: Stiftung Berliner Mauer

04.12.2019 
HANNES GRANDITS (Berlin)
Ort: Humboldt-Universität

11.12.2019  
JAN C. BEHRENDS (Potsdam)
Ort: Bundesstiftung Aufarbeitung

18.12.2019  
ANDRÉ STEINER / ALEXANDER NÜTZENADEL / ANDREAS ECKERT (Potsdam / Berlin / Berlin)
Ort: Stiftung Berliner Mauer

08.01.2020
JENS GIESEKE (Potsdam)
Ort: Humboldt-Universität

15.01.2020  
DOROTHEE WIERLING / ANNETTE LEO (Hamburg / Berlin):
Familienumbrüche: Die »lange Wende« als Generationenkonflikt
Ort: Bundesstiftung Aufarbeitung

22.01.2020 
MANDY TRÖGER / PETER ULRICH WEISS (München / Potsdam):
Mediales Erbe: Das Nachleben der DDR in Presse und Fernsehen
Ort: Stiftung Berliner Mauer

29.01.2020 
PETER BRANDT (Hagen):
Sozialismus am Ende? Metamorphosen der deutschen Linken nach 1989
Ort: Humboldt-Universität

05.02.2020 
NENAD STEFANOV (Berlin):
Zwischen Ethnos und Demos: Territorialität, kulturelle Grenzen und politische Zugehörigkeit in Ostmittel- und Südosteuropa seit 1989
Ort: Bundesstiftung Aufarbeitung

12.02.2020
ANNA KAMINSKY / CHRISTINA MORINA  / GERHARD SÄLTER (Berlin / Jena / Berlin): Aufarbeitung und Wissenschaft zwischen Kooperation und Konflikt
Ort: Stiftung Berliner Mauer

Veranstaltungskalender

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