Eine literarisch-musikalische Suche nach einer neuen Heimat
Was bedeutet Heimat in einer Welt, in der Zugehörigkeit brüchig wird? Geprägt von eigenen Exilerfahrungen und inspiriert von Begegnungen unterwegs, schreibt Temelkuran zart und poetisch, aber zugleich ungemein präzise über Verlust, Fremdheit und die Frage, was Menschen verbindet.
Für sie ist Heimat mehr als ein Ort. Sie liegt in den moralischen, politischen und kulturellen Grundpfeilern des Zusammenlebens. Doch genau diese geraten zunehmend ins Wanken.
Temelkurans Text wird in der Neuköllner Oper zur Bühne für einen vielstimmigen Abend: Agnes Mann liest aus dem Buch, während die Musikerinnen und Performerinnen Mara Snip, Melentini und Nesrine Belmokh mit eigenen Texten, Songs und Kompositionen darauf antworten. Ihre persönlichen Perspektiven treffen auf die literarische Vorlage. So entsteht ein lebendiger Dialog über Herkunft, Verlust und neue Formen von Gemeinschaft.
Im Anschluss sprechen die beteiligten Künstlerinnen gemeinsam mit Ece Temelkuran über ihre Zugänge zu den verhandelten Themen und laden das Publikum ein, die Fragen des Abends mitzudenken.
Ein Abend zwischen Lesung, Konzert und Gespräch. Und eine Einladung, Heimat neu zu verhandeln.
Zusätzliche Informationen
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