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Film- und Lichtprojektion im Parlamentsviertel

Im Jahr 2024 wird die Bundesrepublik Deutschland 75 Jahre und das Parlament feiert mit. So verwandelt sich das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus im Berliner Parlamentsviertel ab Donnerstag, 23. Mai 2024, bis Donnerstag, 3. Oktober 2024, in eine der größten Lichtspielbühnen Berlins: Jeden Abend beginnt dann mit Einsetzen der Dunkelheit eine Film-, Licht- und Tonprojektion an der Fassade des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses.


Die halbstündige Installation trägt den Titel „Menschen und Parlament - 75 Jahre. Demokratie lebendig“.


Geschichte Deutschlands in Ost und West

Die Installation schildert, wie sich der von Großbritannien, Frankreich und den USA besetzte Westen Deutschlands nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 zu einem demokratischen Staat entwickelt. Erzählt wird von der Entstehung des Grundgesetzes und von den wichtigen Wegmarken des Parlamentarismus in der Bundesrepublik.

Auch die Entwicklung im östlichen, von der Sowjetunion kontrollierten Teil Deutschlands, wo mit der DDR ein sozialistischer Staat unter der Herrschaft einer Partei entsteht, wird beleuchtet. Mit dem Ende der DDR und der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 gilt das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland im gesamten Land.

Die Installation veranschaulicht die Unterschiede der beiden politischen Systeme, zeichnet 75 Jahre Parlamentarismus in Deutschland nach und zeigt den beständigen Wandel, den unsere Gesellschaft durchwandert, und wie dieser gestaltet werden kann.

  • Eine Vorführung dauert rund 30 Minuten.
  • An jedem Abend wird der Film zwei Mal hintereinander gezeigt.
  • Der Zuschauerbereich befindet sich auf den Freitreppen am südlichen Spreeufer beim Friedrich-Ebert-Platz.
  • Der Besuch ist kostenlos.

Ein ganzes Haus als Leinwand

Über die im Zentrum befindliche Spielfläche hinaus, ist das gesamte Marie-Elisabeth-Lüders-Haus Teil der Inszenierung. Insgesamt werden fünf Projektionsflächen bespielt. Die größte Fläche ist 300 Quadratmeter groß, die kleinste 21 Quadratmeter. Zusätzlich werden mit Laserprojektoren weitere Motive auf verschiedenen Gebäudeteilen abgebildet.
Die Scheinwerfer erschaffen eine eindrucksvolle Aura und hüllen die Architektur des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses in ein besonderes Licht.

Täglich beginnt die Projektion ab dem:

  • 23. Mai um 22.00 Uhr,
  • 2. Juni um 22.15 Uhr,
  • 14. Juli um 22.00 Uhr,
  • 28. Juli um 21.45 Uhr,
  • 11. August um 21.15 Uhr,
  • 25. August um 20.45 Uhr,
  • 8. September um 20.15 Uhr.

Was es bei einem Spaziergang durchs Regierungsviertel noch zu entdecken gibt und welche Rolle die Kunst bei der Vermittlung demokratischer Wert spielt, ist in der visitBerlin Podcast-Episode Berlin Unboxed: Transparenz der Deutschen Demokratie mit Kristina Volke, der Kuratorin der Kunstsammlung des Deutschen Bundestags zu hören. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Julia Pfannschmidt nimmt sie die Hörer:innen mit auf einen Kunstspaziergang rund um die Regierungsbauten.
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